Sekundäre Pflanzenstoffe

Eine Reihe von pflanzlichen Inhaltsstoffen hat in den letzten Jahren von sich Reden gemacht: Die sogenannten sekundären Pflanzenstoffe (SPS).

Da sie in den Pflanzen nur in sehr geringen Mengen vorkommen und im Gegensatz zu Kohlenhydraten, Eiweißen und Fetten keinen eigenen Nährwert haben, schenkte man ihnen lange Zeit kaum Beachtung. Sie dienen Pflanzen als Farbstoff, zum Schutz vor Krankheiten und Schädlingen und regulieren ihr Wachstum. Mittlerweile weiß man jedoch, dass sie nicht nur für Pflanzen, sondern auch für den Menschen wichtige Schutzfunktionen ausüben. Deshalb nennt man sie auch bioaktive Stoffe. Wissenschaftler fanden heraus, dass Menschen, die häufig Obst und Gemüse und damit auch sekundäre Pflanzenstoffe zu sich nehmen, wesentlich seltener von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs betroffen sind.

Die Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe beinhaltet chemisch sehr unterschiedliche Verbindungen, von denen nur ein kleiner Teil erforscht ist. Momentan geht man von einer Gesamtzahl von 50.000 bis 100.000 aus.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 08.10.2010
  • Autor/in: Dr. med. Petra Kittner-Schäfer
  • Quellen: U. Gröber, Orthomolekulare Medizin, WVG Stuttgart 2002
  • H.K. Biesalski, Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe, Thieme Verlag 2002
  • K. Glagau, Mikronährstoffe und Ernährung, Forum Medizin 2001
  • W. Busse/H. Scholz, Das ABC der Vitalstoffe, Haug Verlag 2001
  • DGE, Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr 2000
  •  Newsletter
  •  Weitere Dienste
Apotheke

Finden Sie hier Ihre Apotheke in Ihrer Nähe:

PLZ/Ort
Zertifizierung
  • Logo der Health On the Net Stiftung. das Gesundheitsportal vitanet.de ist von der Health On the Net Stiftung (HON) akkrediert. Zur Prüfung klicken Sie hier.
  • Logo der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V. (IVW)
  • Logo der Arbeitsgemeinschaft Online Forschung e.v. (AGOF)