Orthomolekulare Medizin

Linus Pauling Vitalstoffe Orthomolekulare Medizin
Der Begriff "orthomolekular" hat seinen Ursprung in dem griechischen Wort "orthos" (= richtig, gut) und dem lateinischen Wort "molecula" (= Baustein von Substanzen). Laut Orthomolekularer Medizin müssen alle notwendigen Mikronährstoffe in ausreichender Menge zur Verfügung stehen, damit alle Stoffwechselprozesse im Körper störungsfrei ablaufen können. Das Prinzip der Orthomolekularen Medizin beruht daher auf der gezielten und teilweise sehr hohen Zufuhr von Mikronährstoffen. Entscheidend dabei ist die richtige Auswahl und Konzentration der Stoffe. Der Nobelpreisträger Linus Pauling begründete dieses Prinzip, das seit 1978 in den USA als offizielles Heilverfahren zugelassen ist.

Ziel der Orthomolekularen Medizin ist es, die Gesundheit und die Leistungsfähigkeit zu erhalten und zu verbessern. Sie soll zudem chronischen Erkrankungen, wie zum Beispiel Diabetes mellitus oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen, vorbeugen. Dabei kann sie auch schulmedizinische Behandlungsmethoden begleitend ergänzen.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 08.10.2010
  • Autor/in: Dr. med. Petra Kittner-Schäfer
  • Quellen: U. Gröber, Orthomolekulare Medizin, WVG Stuttgart 2002
  • H.K. Biesalski, Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe, Thieme Verlag 2002
  • K. Glagau, Mikronährstoffe und Ernährung, Forum Medizin 2001
  • W. Busse/H. Scholz, Das ABC der Vitalstoffe, Haug Verlag 2001
  • DGE, Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr 2000
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