Kalium – Mineralstoff für Muskeln und Nerven

Kalium steuert den Säure-Basen-Haushalt, die Erregung in Muskel- und Nervenzellen, aktiviert Enzyme und ist wichtig für die Herstellung körpereigener Eiweiße. Reich an Kalium sind getrocknete Aprikosen und Weizenkleie, Gemüse wie Brokkoli, Spinat und Kartoffeln, Sojabohnen, aber auch Aprikosen oder Bananen.

Ursachen und Anzeichen für Kaliummangel

Kaliummangel kann zum Beispiel durch starkes Schwitzen, Erbrechen, Durchfall,  bestimmte harntreibende Medikamente oder kaliumarme Ernährung entstehen. Ein solcher Mangel macht sich meist in Müdigkeit, Herz-Kreislauf-Störungen (insbesondere Herzrhythmusstörungen) oder Magen-Darm-Beschwerden bemerkbar. Therapeutisch angewendet wird Kalium bei koronarer Herzerkrankung und Herzrhythmusstörungen, bei Bluthochdruck und im Leistungssport.

Die tägliche Zufuhrempfehlung für Erwachsene beträgt 2.000 Milligramm (D-A-CH-Referenzwert). Eine Zufuhrbeschränkung müssen insbesondere Personen mit Niereninsuffizienz beachten.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 12.04.2016
  • Autor/in: vitanet.de
  • Quellen: U. Gröber, Orthomolekulare Medizin, WVG Stuttgart 2002
  • H.K. Biesalski, Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe, Thieme Verlag 2002
  • K. Glagau, Mikronährstoffe und Ernährung, Forum Medizin 2001
  • W. Busse/H. Scholz, Das ABC der Vitalstoffe, Haug Verlag 2001
  • DGE, Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr 2000
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