Kalium

Kalium steuert den Säure-Basen-Haushalt, die Erregung in Muskel- und Nervenzellen, aktiviert Enzyme und ist wichtig für die Herstellung körpereigener Eiweiße. Reich an Kalium sind getrocknete Aprikosen und Weizenkleie, Gemüse wie Brokkoli, Spinat und Kartoffeln, Sojabohnen, aber auch Aprikosen oder Bananen.
Kaliummangel kann z.B. durch starkes Schwitzen, Erbrechen, Durchfall oder kaliumarme Ernährung entstehen. Ein solcher Mangel macht sich meist in Müdigkeit, Herz-Kreislauf-Störungen (insbesondere Herzrhythmusstörungen) oder Magen-Darm-Beschwerden bemerkbar. Therapeutisch angewendet wird Kalium bei koronarer Herzerkrankung und Herzrhythmusstörungen, bei Bluthochdruck und im Leistungssport.

Die tägliche Zufuhrempfehlung für Erwachsene beträgt 2.000 mg (D-A-CH-Referenzwert). Eine Zufuhrbeschränkung müssen insbesondere Personen mit Niereninsuffizienz beachten.
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