Vitalstoffe für Ihn – gesund und vital

Viele Männer wollen oft besonders stark, leistungsorientiert und belastbar sein. Dauerhafte Höchstleistung und psychische Anspannung rauben dem Körper jedoch Energie- und Nährstoffreserven. Typische Belastungszeichen sind Magenbeschwerden, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Schlafstörungen. In Phasen starker Belastung sollten Sie deshalb Ihre Energietanks immer wieder auffüllen. Nur so kann der Körper optimale Leistung bringen.

In der Regel können Mikronährstoffe – umgangssprachlich oft Vitalstoffe genannt – in ausreichendem Maße über eine gesunde und ausgewogene Ernährung aufgenommen werden. In den meisten Fällen erreichen zusätzlich über Nahrungsergänzungsmittel zugeführte Vitalstoffe nicht den gewünschten Effekt, da die meisten Stoffe besser im Gesamtverbund aller Nährstoffe vom Körper aufgenommen und verarbeitet werden.

Zusätzliche Nährstoffe in bestimmten Situationen

In bestimmten Situationen sollten gewissen Vitalstoffe jedoch zusätzlich zugeführt werden, wenn dafür ein Mangel nachgewiesen wurde. Dazu zählen beim Mann Krankheiten, einseitige Diätformen und das Alter. Auch starker Alkohol- oder Drogenkonsum kann eine vermehrte Vitalstoffzufuhr notwendig machen.

Für Männer in Belastungssituationen spielen folgende Vitalstoffe eine Rolle:

Antioxidantien:
Unter Belastung werden im Körper vermehrt freie Radikale gebildet, die zu oxidativem Stress führen. Aus diesem Grund sollten Männer ausreichend antioxidative Substanzen wie Vitamin A, C und E sowie Carotinoide und Selen zu sich nehmen.

Optimale Quellen: Blattgemüse, rotes Gemüse, Meeresfrüchte, Muskelfleisch, Rapsöl, Zitrusfrüchte
B-Vitamine:
Die B-Vitamine haben einen direkten Einfluss auf das Nervensystem und die Gefühlslage, denn sie werden für die Produktion von Serotonin und Noradrenalin benötigt. Die nervliche Belastbarkeit, die Leistungsfähigkeit und die Stimmung werden durch diese Vitamine positiv beeinflusst.

Optimale Quellen: Fenchel, Hülsenfrüchte, Seefisch, Kalbsleber, Pilze
Magnesium:
Bei Stress benötigt der Körper mehr Magnesium. Es ist insbesondere für die Signalübertragung in Nerven- und Muskelzellen, den Blutdruck und das Herz-Kreislauf-System von Bedeutung.

Optimale Quellen: Bananen, Haferflocken, Sonnenblumenkerne, Vollkornhirse, Mineralwasser
Omega-3-Fettsäuren:
Diese ungesättigten Fettsäuren wirken sich positiv auf den Blutdruck und das Herz-Kreislauf-System aus. Daneben stärken sie das Immunsystem.

Optimale Quellen: frischer Seefisch – zum Beispiel Lachs
Autoren und Quellen Aktualisiert: 12.04.2016
  • Autor/in: Dr. med. Petra Kittner-Schäfer
  • Quellen: H.K. Biesalski, Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe, Thieme Verlag 2002
  • K. Glagau, Mikronährstoffe und Ernährung, Forum Medizin 2001
  • W. Busse/H. Scholz, Das ABC der Vitalstoffe, Haug Verlag 2001
  • DGE, Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr 2000
  • Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR): Nahrungsergänzungsmittel – Vertrieb über Ärzte und Apotheker (http://www.bfr.bund.de/cm/343/nahrungsergaenzungsmittel_vertrieb_ueber_aerzte_und_apotheker.pdf)
  • Deutsches Krebsinformationszentrum: Nahrungsergänzungsmittel: Große Versprechen, k(l)eine Wirkung? (https://www.krebsinformationsdienst.de/behandlung/nahrungsergaenzungsmittel.php)