Anti-Aging

Seit jeher sind die Menschen auf der Suche nach ewiger Jugend. Den Alterungsprozess des Körpers kann jedoch keine Pille oder Creme stoppen.

Anti Aging Gesunde Ernährung © Thinkstock
Das Bindegewebe wird im Laufe der Jahre schwächer und die Haut bildet Falten. Klar ist: Medizin und Industrie bewahren den Körper nicht vor dem Altern. Doch eine gute Nachricht gibt es trotzdem: Jeder kann mit einer ausgewogenen Ernährung und einer gesunden Lebensführung den Alterungsprozess verlangsamen.

So zögern Sie das Altern hinaus

Zellen und Gewebe haben nur eine begrenzte Lebensdauer. Neben genetischen Faktoren spielen auch äußere Einflüsse wie Ernährung, Schadstoffbelastung und die Umwelt eine Rolle für die individuelle Alterung. Jeder kann etwas dazu beitragen, den Alterungsprozess hinauszuzögern. Das sollten Sie beachten:
  • Meiden Sie schädigende Einflüsse wie starke UV-Strahlung, Nikotin und Alkohol, um die Bildung freier Radikale gering zu halten.
  • Sorgen Sie für ein gesundes Gewicht.
  • Ernähren Sie sich ausgewogen und gesund.
  • Halten Sie den Körper durch regelmäßiges körperliches Training fit.
  • Trainieren Sie auch im Alter den Geist, pflegen Sie soziale Kontakte und bemühen Sie sich um eine positive Lebenseinstellung.

Antioxidantien und Hormone erzielen gute Anti-Aging-Effekte

Besonders durch eine ausgewogene Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse, mit Ballaststoffen und Seefisch tragen Sie dazu bei, dem Körper alle benötigten Vitalstoffe zuzuführen. Mittlerweile weiß man auch, dass bestimmte Wirkstoffe gute Anti-Aging-Effekte erzielen. Hierzu zählen insbesondere Antioxidantien und verschiedene Hormone. Eine zusätzliche Zufuhr über Nahrungsergänzungsmittel ist jedoch nicht notwendig, sie kann sogar zu unerwünschten Nebenwirkungen führen. Ernähren Sie sich ausgewogen und gesund, dann bekommt Ihr Körper alle erforderlichen Vitalstoffe.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 12.04.2016
  • Autor/in: Dr. med. Petra Kittner-Schäfer
  • Quellen: H.K. Biesalski, Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe, Thieme Verlag 2002
  • K. Glagau, Mikronährstoffe und Ernährung, Forum Medizin 2001
  • W. Busse/H. Scholz, Das ABC der Vitalstoffe, Haug Verlag 2001
  • DGE, Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr 2000
  • Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR): Nahrungsergänzungsmittel – Vertrieb über Ärzte und Apotheker (http://www.bfr.bund.de/cm/343/nahrungsergaenzungsmittel_vertrieb_ueber_aerzte_und_apotheker.pdf)
  • Deutsches Krebsinformationszentrum: Nahrungsergänzungsmittel: Große Versprechen, k(l)eine Wirkung? (https://www.krebsinformationsdienst.de/behandlung/nahrungsergaenzungsmittel.php)