Was sind Vitalstoffe?

Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe, Amino- und Fettsäuren – unser Körper benötigt zahlreiche Vitalstoffe für seine Stoffwechselprozesse. Wie sie im Körper wirken und wie sie gegen Krankheiten eingesetzt werden können, erfahren Sie hier.

Granatapfel und Limette © Thinkstock
Vitalstoffe wie Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe, Amino- und Fettsäuren erfüllen lebensnotwendige Aufgaben in zahlreichen Stoffwechselprozessen unseres Körpers. Daneben wird ihnen ein krankheitsvorbeugender Effekt zugeschrieben. Liegen Einschränkungen der Leistungsfähigkeit und des Wohlbefindens vor, kann die Ursache in einem Vitalstoffmangel liegen.
Vitalstoffe sind wichtig, um den Körper gesund zu halten und spielen für das Immunsystem eine bedeutende Rolle. In neuerer Zeit rückte der präventive, also krankheitsvorbeugende Effekt der Vitalstoffe mehr und mehr in den Vordergrund: Beispielsweise gilt es mittlerweile als gesichert, dass eine vitamin- und ballaststoffreiche Ernährung das Darmkrebsrisiko deutlich senken kann. Aber auch das Herz-Kreislauf-System profitiert von einer ausreichenden Versorgung mit den richtigen Vitalstoffen.
Ein Mangel an Vitalstoffen kann sich in einem breiten Spektrum an Beschwerden äußern: Es reicht von Einschränkungen in der Leistungsfähigkeit und des Wohlbefindens bis hin zu schwerwiegenden, lebensbedrohlichen Erkrankungen. Um den Körper optimal zu unterstützen, sollten Sie daher auf eine regelmäßige und ausreichende Zufuhr aller wichtigen Vitalstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Fettsäuren und anderen vitaminähnlichen Substanzen achten. Dabei ist es wichtig, den jeweiligen individuellen Bedarf zu berücksichtigen.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 16.01.2013
  • Autor/in: Dr. med. Petra Kittner-Schäfer
  • Quellen: U. Gröber, Orthomolekulare Medizin, WVG Stuttgart 2002
  • H.K. Biesalski, Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe, Thieme Verlag 2002
  • K. Glagau, Mikronährstoffe und Ernährung, Forum Medizin 2001
  • W. Busse/H. Scholz, Das ABC der Vitalstoffe, Haug Verlag 2001
  • DGE, Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr 2000