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Vorübergehende Laktose-Intoleranz

Laktose-Intoleranz bei Magen-Darm-Infekten



Grafik: E. coliE.coli-BakteriumDie angeborene primäre Laktose-Intoleranz ist nicht zu verwechseln mit der erworbenen (sekundären) Laktose-Intoleranz. Diese kann durch bakterielle Magen- und Darminfekte (z.B. durch E.coli) ausgelöst werden und äußert sich durch ähnliche Beschwerden nach dem Essen von laktosehaltigen Lebensmitteln.

Auch die Einnahme von Antibiotika zur Therapie bei verschiedenen bakteriellen Erkrankungen kann zu einer vorübergehenden Milchzuckerunverträglichkeit führen. Der Mechanismus hierfür ist allerdings noch nicht vollständig geklärt.
Als Therapie reicht die vorübergehende Meidung laktosehaltiger Lebensmittel, bis sich die Darmflora wieder erholt hat. Die vorübergehende Laktose-Intoleranz heilt nach Tagen bis Wochen von selbst aus.

Laktose-Intoleranz bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen



Das Enzym Laktase, welches den Milchzucker spaltet und somit verdaubar macht, wird aufgrund der entzündlichen Veränderungen der Darmschleimhaut bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa und Morbus Crohn, nur unzureichend gebildet. Dies führt zu einer erworbenen (sekundären) Milchzuckerunverträglichkeit. Auch hier können die Beschwerden durch einfache Diätmaßnahmen gelindert werden.


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