Eiweiß – der Baustein für Muskeln, Haut und Knochen

Eiweiß ist der Baustoff für unseren Körper. Besonders viel davon steckt in Muskeln, Haut und Knochen. Menschen mit Diabetes mellitus sollten jedoch darauf achten, nicht zu viel Eiweiß zu essen – es könnte den Nieren schaden.

Last für die Nieren: zu viel Eiweiß

Zu viel Eiweiß schadet den Nieren. Das ist besonders bei Diabetes mellitus ein ernstes Problem. Für Menschen mit Diabetes mellitus sollte Eiweiß etwa 10 bis 20 Prozent der Tagesenergie liefern. Ausnahme: Bei Diabetes Typ 1 mit einer fortgeschrittenen Nierenerkrankung sollte man nicht mehr als 0,8 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht täglich zu sich nehmen.

Steak oder Tofu? Tipps für gute Eiweißquellen

Eiweißlieferant Nummer eins sind für die meisten Menschen tierische Lebensmittel: Eier, Fleisch und Milch. Oft sind tierische Eiweißquellen aber fettreich und enthalten ungünstige Transfettsäuren sowie Cholesterin. Dabei gibt es zahlreiche pflanzliche Alternativen: zum Beispiel Soja, Hülsenfrüchte und Hefe. Pflanzliche und tierische Eiweißquellen lassen sich kombinieren, etwa als Linsensuppe mit Würstchen oder mageres Putenschnitzel mit Naturreis und Gemüse. Fleisch sollte immer die kleinste Portion eines Gerichts ausmachen.
Info
Schwangere und Stillende haben einen erhöhten Eiweißbedarf.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 17.02.2017
  • Autor/in: vitanet.de; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin
  • Quellen: Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE): Evidenz-basierte Ernährungsempfehlungen zur Behandlung und Prävention des Diabetes mellitus, Stand November 2006
  • Deutsches Diabetes-Zentrum DDZ: Eiweiße, Stand 2004