Tipps zum Grillen ohne Krebsrisiko

Wird Fleisch falsch gegrillt, entstehen krebserregende Stoffe. Tipps, wie es gesund geht.

Gegrilltes Fleisch © Thinkstock
  • Tipp 1: Verwenden Sie kein selbstgesammeltes Holz oder brennbare Abfallstoffe als  Brennmaterial, sondern Holzkohle oder Holzkohlebriketts.
  • Tipp 2: Benutzen Sie beim Grillen mit Holzkohle nach Möglichkeit Grillgeräte mit seitlicher Feuerstelle. So kann austretende Flüssigkeit gar nicht erst in die Glut tropfen.
  • Tipp 3: Legen Sie das Grillgut erst auf, wenn die Holzkohle gut durchgeglüht ist.
  • Tipp 4: Verwenden Sie Alu-Grillschalen, damit Fleischsaft und -fett nicht in die Glut oder auf die Heizschlange tropfen.
  • Tipp 5: Greifen Sie bevorzugt mageres Fleisch (am besten Geflügel) oder Fisch und feste Gemüsesorten (Paprika, Maiskolben, Kartoffeln).
  • Tipp 6: Grillen Sie keine gepökelten Fleisch- und Wurstwaren. Durch das Erhitzen können krebserregende Nitrosamine entstehen.
  • Tipp 7: Etliche Fette wie Margarine, Butter, Sonnenblumen- oder Maiskeimöl sind für hohe Grilltemperaturen ungeeignet. Eine Alternative ist Rapsöl.
  • Tipp 8: Streuen Sie Gewürze, Kräuter und vor allem Salz erst kurz vor Ende der Grillzeit auf das Fleisch.
  • Tipp 9: Essen Sie keine verbrannten oder stark angekohlten Lebensmittel.
  • Tipp 10: Ernähren Sie sich ausgewogen: Fettarme Soßen und Dips, frische Salate, Gemüse und Obst ergänzen das Gegrillte. Als Nachtisch eignen sich beispielsweise in der Schale gegrillte Bananen.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 23.02.2017
  • Autor/in: vitanet.de-np
  • Quellen: Deutsche Krebshilfe