Trinken und Flüssigkeitsbedarf

Ohne Nahrung können wir mehrere Wochen auskommen, aber bereits nach wenigen Tagen ohne Wasser trocknet unser Körper aus. Bei Wassermangel reagiert der Körper mit Durst. Dieses Durstgefühl ist oftmals bei Kindern und älteren Menschen eingeschränkt. Kommt es zu einem Wassermangel, treten Folgeerscheinungen wie Übelkeit, Kopfschmerzen, Konzentrations- und Durchblutungsstörungen und Abgeschlagenheit auf.

Flüssigkeitsbedarf

Die deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt pro Tag 20-45 Milliliter pro Kilogramm Körpergewicht an Flüssigkeit aufzunehmen. Dies entspricht durchschnittlich einem täglichen Bedarf von eineinhalb bis drei Liter. Der größte Lieferant für Wasser sind die verzehrten Lebensmittel, sie liefern 60 Prozent der erforderlichen Menge; nur noch 40 Prozent müssen durch Getränke aufgenommen werden. Sicherheitshalber sollten Sie deshalb täglich unter normalen Umständen etwa eineinhalb Liter trinken.

Ideale Durstlöscher

Fruchtschorlen sind gesund, haben wenig Zucker und sind der ideale Durstlöscher. Das enthaltene Mineralwasser sorgt zudem für einen Ausgleich des Mineralhaushaltes. Bei Kindern besonders beliebt sind Mischungen aus Tee und Saft. Grüner Tee, Früchtetee und Rotbusch-Tee sind schmackhafte Teesorten, die sich warm und kalt genießen lassen. Die im Tee enthaltenen Farbstoffe, sogenannte Flavonoide und Mineralien sind zudem gut für die Gesundheit.

Wasser und Sport

Beim Sport und schweißtreibenden Arbeiten sollten Sie Ihren Wasserhaushalt möglich schnell ausgleichen. Dauert die Tätigkeit länger als 60 Minuten ist es ratsam zwischendurch Wasser zu trinken. Nur so kann die Leistungsfähigkeit über einen langen Zeitraum erhalten bleiben. Schweiß enthält große Mengen an Mineralstoffen wie Natrium, Chlorid, Kalium, Magnesium, Calcium, Phosphat, Eisen und Zink. Ein Verlust an Mineralien kann zu Muskelkrämpfen führen. Zur Vermeidung von Mangelerscheinungen sollten Sie auf eine ausreichende Zufuhr von Mineralien mit der Flüssigkeit achten.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 16.08.2011
  • Autor/in: Christa Dahm, Dipl. Oecotrophologin, DHC, Dahm Health Communikation, Hennef; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin.
  • Quellen: Deutsche Gesellschaft für Ernährung: Ernährungsbericht 2003
  • IDM-Informationszentrale Deutsches Mineralwasser
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