Knackige Salate im Winter

Salat schmeckt nicht nur gut, sondern tut auch gut. Vor allem liefert er aber jede Menge Vitamine und Mineralstoffe. Gerade jetzt in der kalten Jahreszeit gilt: Ran an die Salatschüssel! Denn knackige Salate haben auch im Winter Saison.

Salat © Thinkstock
Bei frischem, knackigem Salat denkt man zunächst an ein leichtes Sommeressen. Aber es gibt Sorten, die gerade im Winter Saison haben und für Abwechslung auf dem Speiseplan sorgen.

Kopfsalat gibt es das ganze Jahr zu kaufen und ist wohl die bekannteste Sorte. Doch der Gemüsehandel hat eine große Palette verschiedener Salate zu bieten. Sie unterscheiden sich in Farbe, Form, Festigkeit und Geschmack.

Milde Wintersorten

Die Winter-Salate haben einen besonders milden Geschmack. Beispiele sind Kraus- und Eichblattsalat oder Lollo Rosso. Wer es etwas knackiger und ein bisschen bitterer mag, kann Sorten wie Radicchio, Chicorée oder Endivie ausprobieren.

Die typische Wintersorte Endivie gibt es mit glatten und krausen Blättern. Und natürlich hat auch der Feldsalat mit seinem Nussaroma in der kalten Jahreszeit Saison.

Tipps für Einkauf und Lagerung von Salat

Bei abgepacktem Salat deuten aufgeblähte Beutel auf Gärungsgase und verdorbene Ware hin. Salat schmeckt zwar frisch am besten, muss jedoch nicht unmittelbar nach dem Einkauf verarbeitet zu werden:
  • Salate sollten möglichst kühl und etwas feucht aufbewahrt werden – zum Beispiel im Gemüsefach des Kühlschranks: Dabei den Salat einfach in ein leicht feuchtes Tuch oder Papier einschlagen.
  • Sorten mit weichen Blättern halten sich bis zu drei Tage, feste Sorten wie Endivie, Chicorée oder Radicchio etwas länger, Eissalat sogar bis zu einer Woche.
  • Küchenfertige Mischsalate sind schon geputzt, gewaschen und geschnitten in Folienbeuteln verpackt. Vorsicht: Solche Mischsalate sind leicht verderblich und müssen rasch verbraucht werden.

Saubere Salate

Vor dem Genuss heißt es Salat putzen. Zunächst werden die äußeren Blätter und beschädigte Stellen entfernt. Dann wird der Salat zerteilt und gründlich gewaschen.

Wichtig: Salate sollten nicht zu ausgiebig gewässert werden, sonst gehen Mineralstoffe und Vitamine verloren. Damit das Dressing haften bleibt, sollte der Salat in einem Handtuch oder mit der Salatschleuder gut getrocknet werden.

Auf den Inhalt kommt es an

Salate enthalten Carotin, Folsäure und Vitamin C, einige Mineral- und Ballaststoffe sowie wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe. Dazu gehören Bitterstoffe, die sogenannten Lactucopikrine (älterer Ausdruck: Intybin), die beispielsweise in Chicorée, Endivien- und Kopfsalat enthalten sind. Die Stoffe gelten als verdauungsfördernd und beruhigend.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 23.02.2017
  • Autor/in: vitanet.de; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin.
  • Quellen: aid