Fett und Fettsäuren: Menge und Qualität müssen stimmen
Die Qualität von Fetten wird durch ihre chemische Zusammensetzung bestimmt. Man unterscheidet drei Gruppen von Fettsäuren:
- gesättigte Fettsäuren
- einfach ungesättigte Fettsäuren
- mehrfach ungesättigte Fettsäuren.
Gesättigte Fettsäuren
Gesättigte Fettsäuren finden sich im Überfluss in unsere Nahrung und schädigen den Körper mehr als dass sie nutzen. Nur 10 Prozent der gesamten Fettmenge sollten aus gesättigten Fettsäuren bestehen, dies entspricht z.B. 20g Butter. Die meisten Lebensmittel tierischer Herkunft enthalten außer diesen ungünstigen gesättigten Fettsäuren reichlich Cholesterin, weshalb Sie generell mehr pflanzliche Nahrungsmittel verzehren sollten.
Ungesättigte Fettsäuren
Für eine gesunde Ernährung ist vielmehr die Aufnahme mehrfach ungesättigter Fettsäuren notwendig, sie ist sogar lebensnotwendig (essentiell). Sie werden für den Aufbau der Zellen oder die Bildung von Hormonen benötigt. In der Nahrung sind diese in pflanzlichen Ölen wie Sonnenblumenöl, Soja- oder Distelöl zu finden. Reichlich mehrfach ungesättigte Fettsäure enthalten Fische wie Heringe, Makrele oder Lachs. Diese Fettsäuren werden als Omega-3-Fettsäuren bezeichnet und spielen eine bedeutende Rolle bei Fettstoffwechselstörungen, Arteriosklerose und erhöhten Cholesterinwerten.
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