Gesunde Ernährung – warum sie so wichtig ist

Eine gesunde, das heißt ausgewogene Ernährung unterstützt das Immunsystem und schützt den Körper vor Krankheiten. Zu einer gesunden Ernährung gehören vor allem Obst und Gemüse, aber auch fettarme Milchprodukte und Getreide.

Frau riecht an einem Bund Dill © Thinkstock
Falsche Ernährungsgewohnheiten führen häufig zu Übergewicht oder Krankheiten wie Diabetes mellitus, Arteriosklerose, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs. Experten gehen davon aus, dass über 60 Prozent der Todesfälle durch ernährungsbedingte Krankheiten verursacht werden.

Das gehört zur gesunden Ernährung

Mit dem richtigen Speiseplan ließe sich das vermeiden. Dabei sind die Inhaltsstoffe der Lebensmittel wichtig: energieliefernde Nährstoffe (Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate), aber auch Mikronährstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sowie noch weitere nicht energieliefernde Substanzen wie zum Beispiel sekundäre Pflanzenstoffe. Die Hauptnährstoffe braucht der Körper, um seinen Energiebedarf zu decken und Muskeln aufzubauen. Mikronährstoffe spielen eine wichtige Rolle bei der Herstellung von Zellbestandteilen und Hormonen.

Nicht zu viele Kalorien

Wichtig für eine gesunde Ernährung ist die aufgenommene Nahrungsmenge. Ist die Energiezufuhr höher als der Verbrauch des Körpers, bilden sich Fettdepots. Wichtig ist es also, den Kalorien- und Energiegehalt von Lebensmitteln zu kennen. Aber auch die Zusammensetzung des Speiseplans muss ausgewogen sein: Obst, Gemüse, Milch- und Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte sowie Fisch und etwas Fleisch gehören dazu.

Der glykämische Index und gesunde Ernährung

Neben Haupt- und Mikronährstoffen sowie Kalorien ist ein weiterer Ansatz für die richtige Auswahl von Lebensmitteln der sogenannte glykämische Index (GI), also das Maß für die blutzuckersteigernde Wirkung von Lebensmitteln. Ein niedriger glykämischer Index ist nicht nur für Diabetiker wichtig, sondern auch für alle, die ihr Gewicht halten oder sogar abnehmen möchten. Denn der glykämische Index steht im Zusammenhang mit Sättigung und Hunger.

Ernährungsirrtümer sind weit verbreitet

Doch obwohl die meisten davon überzeugt sind, dass sie über Lebensmittel und Ernährung gut informiert sind, sieht die Realität oft anders aus. Es kursieren eine ganze Reihe von Ernährungsirrtümern, etwa dass Salz den Blutdruck erhöht oder Light-Produkte schlank machen. Auch Eier als Cholesterinbomben müssen nicht verpönt werden.

Erzeugercode auf dem Ei

Über die Qualität und genaue Herkunft von Eiern gibt der Erzeugercode Aufschluss. Der Stempel mit Ziffern und Buchstaben informiert über Haltungsart, Herkunftsland, Bundesland, Betrieb und Stallnummer.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 29.08.2012
  • Autor/in: Christa Dahm, Dipl. Oecotrophologin, DHC, Dahm Health Communikation, Hennef
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