Wer darf fasten?
Grundsätzlich kann zwar jeder fasten. Trotzdem muss bei jedem Einzelnen zuvor der Gesundheitszustand überprüft werden. Für Gesunde ist richtig durchgeführtes Fasten in der Regel jedoch unbedenklich.
Vor dem Fasten zum Arzt
Ob und wie Sie fasten dürfen, kann letztlich nur ein Arzt entscheiden. Deshalb gehen Sie in jedem Fall vor einer Fastenkur zum Arzt. Idealerweise sollte er über Erfahrungen im Fasten verfügen oder Fasten zumindest nicht ablehnen.
Fastengruppen und Fastenklinik
Einige fastenerfahrene Ärzte bieten Gruppen an, in denen man in der Gemeinschaft unter der Leitung des Arztes fasten kann. Fasten unter ärztlicher Aufsicht kann auch in einer so genannten Fastenklinik stattfinden. Hier werden Sie rund um die Uhr medizinisch betreut.
Vorbeugendes Fasten kann helfen, Krankheiten zu vermeiden. Und Fasten eignet sich mitunter zur Behandlung bestimmter Krankheiten. Es gibt aber auch Gegenanzeigen für das Fasten. Ein Überblick:
Vorbeugendes Fasten kann helfen, Krankheiten zu vermeiden. Und Fasten eignet sich mitunter zur Behandlung bestimmter Krankheiten. Es gibt aber auch Gegenanzeigen für das Fasten. Ein Überblick:
Vorbeugendes Fasten zum Abbau von Risikofaktoren
- Erhöhtes Cholesterin (Hypercholesterinämie)
- Bluthochdruck (Hypertonie)
- Diabetes mellitus Typ 2
- Adipositas (Fettsucht)
- Gicht
Fasten zur Therapie von Krankheiten
- Herzkrankheiten, z.B. arterieller Bluthochdruck (Hypertonie)
- Krankheiten des Verdauungssystems, z.B. Fettleber
- Rheumatoide Arthritis und anderer Krankheiten des Bewegungsapparates
- Hautkrankheiten, z.B. Schuppenflechte (Psoriasis).
Gegenanzeigen für das Fasten
- Schwangerschaft und Stillzeit
- Kinder und Jugendliche
- Menschen über 65 Jahre
- akute und chronische Krankheiten
- schwere Allgemeinerkrankungen
- Krebs
- Herzrhythmusstörungen
- gestörte Leber- und Nierenfunktion
- schwere psychische Erkrankungen, z.B. Psychosen
- Essstörungen, z.B. Magersucht
- Anämien
- Diabetes mellitus Typ 1.




