Kein Fasten ohne Reserven: Wie der Körper reagiert

„Voller Bauch studiert nicht gern“ - diese Volksweisheit hat einen ganz realen Hintergrund: Unser Körper kann erst dann seine Energien vollständig für andere Dinge einsetzen, wenn er die Verdauungsarbeit nach dem Essen geleistet hat. Deshalb essen z.B. Sportler direkt vor dem Wettkampf nichts oder nur sehr wenig.
Energie-Reserven und Grundumsatz
Aufgrund fehlender Zufuhr von Kalorien in Form von lebensnotwendigen Nährstoffen greift der Körper zunächst auf die Kohlenhydrat-Reserven (Glykogenspeicher) zurück. Doch diese erschöpfen sich bereits nach ungefähr einem Tag. Danach kommt es nicht nur zur Fettverbrennung, wie sich das viele Übergewichtige wünschen, sondern auch zur Eiweißverbrennung: Die Muskelmasse nimmt ab. Da die Muskeln sehr stoffwechselaktiv sind, reduziert das Fasten den Grundumsatz.
Eiweißmangel schadet dem Herz
Beim Fasten über längere Zeit sollte der Eiweißgehalt im Körper kontrolliert werden, um Mangelerscheinungen vorbeugen zu können. Denn Eiweißmangel kann auch dem Herz als Muskel schaden.
Fit fürs Fasten durch gesunde Ernährung
Eine gesunde Ernährung versorgt den Körper mit allen nötigen Vitaminen und Vitalstoffen. Sie sollten sich also schon vor dem Fasten abwechslungsreich und gesund ernähren, damit der Körper genügend Reserven fürs Fasten anlegen kann.




