Lexikon zum Thema Ernährung und Krebs

  • Substanz, die das Immunsystem als fremd erkennt. Dabei kann es sich um Mikroorganismen oder Teilen von ihnen handeln, aber auch um einzelne Moleküle. Antigenkontakt führt zur Aktivierung von Abwehrzellen und zur Bildung von Antikörpern.
  • Bestandteile des körpereigenen Immunsystems, die von speziellen weißen Blutzellen (B-Zellen) gebildet werden. Antikörper (Immunglobuline) sind in der Lage, bestimmte „körperfremde“ Strukturen (Antigene) auf der Oberfläche von Zellen zu erkennen und daran anzudocken. Dadurch sind diese Zellen markiert und sichtbar für die Killerzellen des Immunsystems.
  • Leicht oxidierbare Stoffe, die andere Stoffe vor der Oxidierung schützen und somit die Entstehung freier Radikale verhindern. Antioxidantien sind zum Beispiel in Knoblauch, Zwiebeln, Kohl, Brokkoli, Tee und Kaffee enthalten.
  • flüssige Nahrungskonzentrate; sie werden eingesetzt bei Ernährungsproblemen wie Schluckstörungen oder Appetitlosigkeit, die die ausreichende Versorgung mit Kalorien gefährden.
  • Verdauungsprobleme mit Völlegefühl und Blähungen, aber auch Schwindel und Schwäche bei Patienten nach einer teilweisen oder totalen Magenentfernung; durch die fehlende Speicherfunktion rutscht die Nahrung unkontrolliert in den Darm und verursacht dadurch die Probleme.
  • den Darm betreffend.
  • Reaktionsfreudige Atome oder Moleküle mit einem oder mehreren freien Elektron(en). Sie sind wichtig für den Stoffwechsel, können aber in hoher Konzentration auch zu Zellschäden führen.
  • Beeinflussung der Reaktion des Immunsystems durch eine spezielle Therapie. Abhängig vom Krankheitsbild kommen unterschiedliche Verfahren zum Einsatz.
  • eine besonders schwere Form von Auszehrung mit starker Gewichtsabnahme, die typischerweise bei Patienten mit Krebs vorkommt
  • Den Darm umgehend; zum Beispiel intravenöse oder intramuskuläre Verabreichung von Medikamenten
  • perkutane endoskopische Gastrostomie (Stoma = Öffnung); mit Hilfe eines Endoskops wird durch die Haut im Oberbauch eine Verbindung zum Magen geschaffen, durch die eine Sonde gelegt werden kann. Über diese Sonde ist dann eine künstliche Ernährung möglich.
  • Form der künstlichen Ernährung, bei der flüssige Nahrung durch eine Magensonde oder eine PEG verabreicht wird
Autoren und Quellen Aktualisiert: 08.02.2011
  • Autor/in: vitanet.de
  • Quellen: Christine Kretschmer, Dr. med. Alexander Herzog: Gesunde Ernährung bei Krebs, Haug Verlag 2002
  • Peter Konopka: Krebs, Immunsystem und Ernährung, Hirzel Verlag 2004
  • Rudolf Kunze, Susanne Krämer: Vitalstoffe gegen Krebs, Ralf Reglin Verlag 1998
  • Deutsche Krebshilfe
  • Deutsche Krebsgesellschaft
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