Ernährung und Krebs

Gesunde Ernährung kann einer Krebserkrankung vorbeugen – und bei Krebspatienten die Therapie unterstützen. Die bei einer Krebsbehandlung häufig auftretenden Nebenwirkungen wie Gewichtsverlust sollten im Ernährungsplan berücksichtigt werden.

Gemüse Teller © iStock
Ernährung und Krebs – zwei Begriffe, die eng miteinander verknüpft sind. Eine gesunde Ernährung kann vor Krebs schützen. Fehl- oder Überernährung können die Entstehung von Krebs begünstigen. Bei Patienten, die bereits an Krebs erkrankt sind, kann die Ernährung die Therapie unterstützen. Dreh- und Angelpunkt ist dabei ein starkes Immunsystem. Durch eine ausgewogene, ballaststoffreiche Ernährung – bei Bedarf durch Mineralstoffe und Vitamine (in der Allgemeinsprache oft Vitalstoffe genannt) ergänzt – können Sie das Immunsystem beim Kampf gegen den Krebs unterstützen.

Appetitlosigkeit, Schluckbeschwerden oder Magen-OP – eine Ernährungsumstellung hilft

Der Krebs beeinträchtigt bei vielen Patienten die tägliche Nahrungsaufnahme – und das nicht nur nach einer Operation im Magen-Darm-Trakt. Die Therapie kann zu Übelkeit, Erbrechen oder Appetitverlust führen. Eine entzündete Schleimhaut oder verminderter Speichelfluss verursacht Schluckbeschwerden bis hin zu starken Schmerzen. Eine Ernährungsumstellung kann diesen Problemen entgegenwirken.

Große Gefahr für viele Krebs-Patienten: der starke Gewichtsverlust

Viele Krebspatienten verlieren zudem stark an Gewicht. Ursache ist neben den Problemen bei der täglichen Nahrungsaufnahme auch der erhöhte Energieverbrauch des Tumors. Patienten sollten deshalb im Verlauf der Erkrankung Ihr Gewicht immer im Auge haben. Mit einer Ernährungsumstellung und der Unterstützung durch hochkalorische Nahrung, oft in flüssiger Form, kann eine zu starke Gewichtsabnahme vermieden werden.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 23.02.2017
  • Autor/in: vitanet.de
  • Quellen: Deutsche Krebshilfe
  • Deutsche Krebsgesellschaft
  • https://www.krebsinformationsdienst.de/vorbeugung/risiken/ernaehrung-praevention6.php