Viele Schwerkranke erhalten künstliche Ernährung

Störungen bei der Nahrungsaufnahme oder der Nahrungsverdauung, Krebserkrankungen, Entzündungen des Darms und viele andere Erkrankungen und Beschwerden können eine Mangelernährung (Malnutrition) zur Folge haben. Damit die Betroffenen weiterhin alle wichtigen Nährstoffe erhalten, kann eine künstliche Ernährung notwendig werden.

Gründe für eine künstliche Ernährung können sein: Ob, wie lange und wie eine künstliche Ernährung notwendig ist, entscheidet der behandelnde Arzt gemeinsam mit dem Patienten und dessen Angehörigen. Der Betroffene sollte sich auch erkundigen, ob seine Krankenkasse die Kosten für eine geplante Ernährungstherapie übernimmt.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 27.02.2017
  • Autor/in: Dr. med. Anja Vogt, Dr. med. Kathrin Fahl, Dr. med. Karen Strehlow, Ärztinnen Charité - Universitätsmedizin Berlin; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin
  • Quellen: I. Füsgen: Der ältere Patient - Problemorientierte Diagnostik und Therapie, Urban
  • J. Stein, K.-W. Jauch: Praxishandbuch klinische Ernährung und Infusionstherapie, Springer 2003