Therapie und Therapieziele bei Diabetes mellitus
In der Behandlung des Diabetes unterscheidet man drei grundlegende Therapieformen:
Basistherapie
Behandlung mit Tabletten (orale Antidiabetika)
Insulintherapie
Mittelpunkt jeder Diabetestherapie ist eine gute Blutzuckereinstellung, um akute Beschwerden und Spätfolgen zu vermeiden. Dies soll durch die richtige Ernährung, ausreichende Bewegung und entsprechende medikamentöse Therapie erreicht werden. Zu einer guten Diabetesbehandlung gehört allerdings noch mehr: die Befähigung des Diabetikers, die vereinbarten Maßnahmen zu koordinieren und umzusetzen.
Der HbA1c-Wert gilt als das Blutzuckergedächtnis. Anhand dieses Wertes beurteilt der Arzt die durchschnittliche Höhe des Blutzuckerspiegels in den letzten 4-6 Wochen. Der HbA1c-Wert ist damit ein Maß für die Blutzuckereinstellung: ist der Patient optimal eingestellt, wird der Wert niedrig sein, liegen die BZ-Werte im Durchschnitt höher als normal, ist das am hohen HbA1c-Wert erkennbar. Ziel jeder guten Diabetestherapie ist die dauerhafte Senkung des HbA1c-Wertes unter 6,5%.
Neuerdings wird der HbA1c-Wert international einheitlich nicht mehr in Prozent vom Gesamthämoglobin (Hb) angegeben. Die neue Einheit lautet mmol/mol. Die Werte lassen sich mit einer einfachen Formel umrechnen. So entspricht beispielsweise ein HbA1c-Wert von 5% etwa 33 mmol/mol, was wiederum einen langfristigen BZ-Durchschnittswert von 97 mg/dl oder 5,4 mol/l widerspiegelt. Die zukünftig einheitliche Angabe in mmol/mol hat den Vorteil, dass die Messwerte unterschiedlicher Labors besser als vorher miteinander vergleichbar sind. Im Einzelnen sollten die individuellen Therapieziele und -wünsche mit dem Arzt besprochen und im Gesundheits-Pass Diabetes schriftlich festgehalten werden.
Basistherapie
Behandlung mit Tabletten (orale Antidiabetika)
Insulintherapie
Mittelpunkt jeder Diabetestherapie ist eine gute Blutzuckereinstellung, um akute Beschwerden und Spätfolgen zu vermeiden. Dies soll durch die richtige Ernährung, ausreichende Bewegung und entsprechende medikamentöse Therapie erreicht werden. Zu einer guten Diabetesbehandlung gehört allerdings noch mehr: die Befähigung des Diabetikers, die vereinbarten Maßnahmen zu koordinieren und umzusetzen.
Abhängig von Alter, Begleiterkrankungen und Form des Diabetes stehen folgende Therapieziele im Vordergrund:
- die Lebensquälität zu erhalten bzw. wieder herzustellen
- die Kompetenz der Betroffenen (Empowerment) im Umgang mit der Erkrankung zu steigern
- diabetesbedingte Begleiterkrankungen und Spätfolgen zu vermeiden
- schwere Stoffwechselentgleisungen zu vermeiden
- diabetesbedingte Beschwerden vorzubeugen bzw. zu behandeln
- die Nebenwirkung der Therapie und die Belastung des Patienten möglichst gering zu halten.
Auch für folgende Parameter sollen Sie als Diabetiker mit Ihrem Arzt individuelle Zielvereinbarungen treffen:
- Blutzuckerwert nüchtern und nach dem Essen
- HbA1c-Wert
- Blutfette (Serum Cholesterin, LDL, HDL, Triglyceride)
- Körpergewicht
- Blutdruck
- Änderung in der Lebensführung (Ernährung, Bewegung, Nikotin- und Alkoholkonsum).
HbA1c-Wert:
Der HbA1c-Wert gilt als das Blutzuckergedächtnis. Anhand dieses Wertes beurteilt der Arzt die durchschnittliche Höhe des Blutzuckerspiegels in den letzten 4-6 Wochen. Der HbA1c-Wert ist damit ein Maß für die Blutzuckereinstellung: ist der Patient optimal eingestellt, wird der Wert niedrig sein, liegen die BZ-Werte im Durchschnitt höher als normal, ist das am hohen HbA1c-Wert erkennbar. Ziel jeder guten Diabetestherapie ist die dauerhafte Senkung des HbA1c-Wertes unter 6,5%.
Neuerdings wird der HbA1c-Wert international einheitlich nicht mehr in Prozent vom Gesamthämoglobin (Hb) angegeben. Die neue Einheit lautet mmol/mol. Die Werte lassen sich mit einer einfachen Formel umrechnen. So entspricht beispielsweise ein HbA1c-Wert von 5% etwa 33 mmol/mol, was wiederum einen langfristigen BZ-Durchschnittswert von 97 mg/dl oder 5,4 mol/l widerspiegelt. Die zukünftig einheitliche Angabe in mmol/mol hat den Vorteil, dass die Messwerte unterschiedlicher Labors besser als vorher miteinander vergleichbar sind. Im Einzelnen sollten die individuellen Therapieziele und -wünsche mit dem Arzt besprochen und im Gesundheits-Pass Diabetes schriftlich festgehalten werden.
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