Begleitende Erkrankungen und Spätfolgen bei Diabetes mellitus
Die möglichen Spätfolgen eines Diabetes mellitus sind für die Lebensqualität und die Lebensaussicht eines Diabetikers entscheidend. Wie genau die chronischen Schäden entstehen, ist noch nicht endgültig geklärt. Fest steht jedoch, dass die Entstehung bzw. das Fortschreiten der Schäden von Dauer und Schweregrad der Zuckerkrankheit bestimmt werden. Es spielen jedoch auch andere Risikofaktoren wie z.B. Rauchen oder erhöhte Blutfette eine Rolle.
Besondere Bedeutung kommt dabei den Gefäßerkrankungen zu, in deren Folge es unter anderem zu Herzinfarkt oder Schlaganfall kommen kann. Sie bestimmen heute in weiten Kreisen unserer Bevölkerung die Lebenserwartung, nicht nur beim Diabetiker. Tatsache aber ist, dass zuckerkranke Menschen noch häufiger als der Durchschnitt Gefäßstörungen entwickeln. Dabei lassen sich medizinisch zwei große Gruppen von Gefäßkrankheiten (Angiopathien) voneinander unterscheiden: die Makroangiopathie (von makros = groß), bei der die großen und mittleren Arterien am Herzen, Gehirn und den Beinen betroffen sind, und die Mikroangiopathie (von mikros = klein), die nur bei Diabetikern vorkommt und die kleinsten Blutgefäße an den Nieren, der Netzhaut und den Nerven befällt.
Einer neuen Untersuchung zufolge fördert Rauchen bei Diabetikern nicht nur das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und Schaufensterkrankheit. Was klar gezeigt werden konnte: Rauchen erhöht außerdem das Risiko einer Retinopathie um das 2,4-fache, das Risiko einer vermehrten Eiweißausscheidung im Urin (Hinweis für Nierenschäden) sogar um das 5,9-fache. Auch der HbA1c-Wert und die Cholesterinwerte sind deutlich schlechter als bei nichtrauchenden Diabetikern.
Die häufigsten Spätfolgen sind:
- Gefäßerkrankungen (Arteriosklerose, Herzinfarkt, Retinopathie, Nephropathie)
- Nervenstörungen (diabetische Neuropathie)
- diabetisches Fußsyndrom.
Diabetiker leiden sehr oft unter Gefäßerkrankungen wie Mikro- oder Makroangiopathie
Besondere Bedeutung kommt dabei den Gefäßerkrankungen zu, in deren Folge es unter anderem zu Herzinfarkt oder Schlaganfall kommen kann. Sie bestimmen heute in weiten Kreisen unserer Bevölkerung die Lebenserwartung, nicht nur beim Diabetiker. Tatsache aber ist, dass zuckerkranke Menschen noch häufiger als der Durchschnitt Gefäßstörungen entwickeln. Dabei lassen sich medizinisch zwei große Gruppen von Gefäßkrankheiten (Angiopathien) voneinander unterscheiden: die Makroangiopathie (von makros = groß), bei der die großen und mittleren Arterien am Herzen, Gehirn und den Beinen betroffen sind, und die Mikroangiopathie (von mikros = klein), die nur bei Diabetikern vorkommt und die kleinsten Blutgefäße an den Nieren, der Netzhaut und den Nerven befällt.
Einer neuen Untersuchung zufolge fördert Rauchen bei Diabetikern nicht nur das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und Schaufensterkrankheit. Was klar gezeigt werden konnte: Rauchen erhöht außerdem das Risiko einer Retinopathie um das 2,4-fache, das Risiko einer vermehrten Eiweißausscheidung im Urin (Hinweis für Nierenschäden) sogar um das 5,9-fache. Auch der HbA1c-Wert und die Cholesterinwerte sind deutlich schlechter als bei nichtrauchenden Diabetikern.
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