Schutz vor Skiunfällen
Alpiner Skisport gilt als riskant. Ein Vorurteil, sagen Experten, denn laut Statistik gibt es immer weniger Verletzungen. Knapp 50.000 Deutsche verletzen sich jedoch nach wie vor jedes Jahr beim Ski- und Snowboardfahren. Am häufigsten erleiden die Pistenflitzer Knieverletzungen. Die richtige Vorbereitung senkt das Verletzungsrisiko.
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Eine Studie österreichischer Unfallmediziner aus dem Jahr 20071 widerlegt das Vorurteil, dass Skisport besonders riskant ist: Demnach zählen Ski- und Snowboardfahren mit einem Verletzungsrisiko von 0,7 Prozent zu den sichersten Sportarten. Laut Unfallstatistik hat sich die Zahl der verletzten Pistenflitzer in den vergangenen 20 Jahren sogar halbiert. Knapp 50.000 Deutsche verletzen sich jedes Jahr beim Ski- und Snowboardfahren. Die häufigsten schmerzhaften Mitbringsel aus dem Winterurlaub sind meist Knie- und Schulterverletzungen. Mit der richtigen Vorbereitung können Sie Ihr Verletzungsrisiko senken:
1. Machen Sie sich fit für den Ski
Wie der Deutsche Skiverband (DSV) betont, ist Skifahren ein Ganzjahressport. Bereits im Sommer können Sie sich auf den Sport im Winter vorbereiten. Dabei bringen Sie Ihre Kondition schon auf Vordermann, wenn Sie zweimal wöchentlich mindestens 30 Minuten Sport treiben.
Sicheres Skifahren verlangt einige Fähigkeiten, die Sie im Alltag nicht ausreichend trainieren können. Mit spezieller Skigymnastik können Sie Bewegungsabläufe beim Skifahren üben sowie Ihre Bewegungskoordination und Ihren Gleichgewichtssinn verbessern. Zugleich können Sie sich schon im Vorfeld informieren, wie Sie beim Skifahren auf Gefahren, zum Beispiel vereiste Pisten, richtig reagieren.
Wie der Deutsche Skiverband (DSV) betont, ist Skifahren ein Ganzjahressport. Bereits im Sommer können Sie sich auf den Sport im Winter vorbereiten. Dabei bringen Sie Ihre Kondition schon auf Vordermann, wenn Sie zweimal wöchentlich mindestens 30 Minuten Sport treiben.
Sicheres Skifahren verlangt einige Fähigkeiten, die Sie im Alltag nicht ausreichend trainieren können. Mit spezieller Skigymnastik können Sie Bewegungsabläufe beim Skifahren üben sowie Ihre Bewegungskoordination und Ihren Gleichgewichtssinn verbessern. Zugleich können Sie sich schon im Vorfeld informieren, wie Sie beim Skifahren auf Gefahren, zum Beispiel vereiste Pisten, richtig reagieren.
2. Gute Sicht ist wichtig
Um Stürze zu vermeiden, gehört neben einer sicheren Fahrtechnik auch ein gutes Sehvermögen. Nur so können Sie frühzeitig Gefahrenstellen erkennen und Fahrfehler vermeiden. Lassen Sie Ihre Sehleistung deshalb regelmäßig kontrollieren und Fehlsichtigkeiten korrigieren. Auch beim Skifahren müssen Sie Ihre Sehhilfe benutzen. Am Besten tragen Sie sie unter einer bruchsicheren Skibrille, die das Gesichtsfeld wenig einschränkt.
Um Stürze zu vermeiden, gehört neben einer sicheren Fahrtechnik auch ein gutes Sehvermögen. Nur so können Sie frühzeitig Gefahrenstellen erkennen und Fahrfehler vermeiden. Lassen Sie Ihre Sehleistung deshalb regelmäßig kontrollieren und Fehlsichtigkeiten korrigieren. Auch beim Skifahren müssen Sie Ihre Sehhilfe benutzen. Am Besten tragen Sie sie unter einer bruchsicheren Skibrille, die das Gesichtsfeld wenig einschränkt.
3. Gut gewartete Ausrüstung
Mindestens genauso wichtig wie Ihre körperliche Vorbereitung ist der Sicherheits-Check Ihrer Ausrüstung. Denn fast jeder fünfte Skiunfall ist auf eine fehlerhafte Ausrüstung zurückzuführen, wie Untersuchungen der Stiftung Sicherheit im Skisport (SIS) belegen. Lassen Sie deshalb nach jeder Sommerpause Ihre komplette Ski- und Snowboard-Ausrüstung, bestehend aus Skiern, Bindungen und Skischuhen, von einem Fachmann überprüfen.
Mindestens genauso wichtig wie Ihre körperliche Vorbereitung ist der Sicherheits-Check Ihrer Ausrüstung. Denn fast jeder fünfte Skiunfall ist auf eine fehlerhafte Ausrüstung zurückzuführen, wie Untersuchungen der Stiftung Sicherheit im Skisport (SIS) belegen. Lassen Sie deshalb nach jeder Sommerpause Ihre komplette Ski- und Snowboard-Ausrüstung, bestehend aus Skiern, Bindungen und Skischuhen, von einem Fachmann überprüfen.
4. Helm schützt vor Kopfverletzungen
Jede zehnte Verletzung beim Skisport ist laut DSV eine Kopfverletzung. Tragen Sie deshalb beim Skifahren möglichst immer einen Helm. Neben der Sicherheitsnorm DIN EN 1077, die jeder Helm erfüllen muss, ist entscheidend, dass er Ihnen gut passt. Am besten testen Sie die Passform mit Brille. Bei vielen Helmen lassen sich die Ohrenteile abnehmen. Doch der Helm bietet Ihnen nur dann optimalen Schutz vor Verletzungen, wenn die Ohrenteile angebracht sind. Kopfverletzungen treffen Kinder häufiger als Erwachsene: In Italien, Kroatien und Slowenien besteht daher Helmpflicht für Kinder unter 14 Jahren. Österreich schreibt den Helm für die Skipiste bis zum 15. Lebensjahr vor.
Jede zehnte Verletzung beim Skisport ist laut DSV eine Kopfverletzung. Tragen Sie deshalb beim Skifahren möglichst immer einen Helm. Neben der Sicherheitsnorm DIN EN 1077, die jeder Helm erfüllen muss, ist entscheidend, dass er Ihnen gut passt. Am besten testen Sie die Passform mit Brille. Bei vielen Helmen lassen sich die Ohrenteile abnehmen. Doch der Helm bietet Ihnen nur dann optimalen Schutz vor Verletzungen, wenn die Ohrenteile angebracht sind. Kopfverletzungen treffen Kinder häufiger als Erwachsene: In Italien, Kroatien und Slowenien besteht daher Helmpflicht für Kinder unter 14 Jahren. Österreich schreibt den Helm für die Skipiste bis zum 15. Lebensjahr vor.
5. Pausen machen und rechtzeitig aufhören
Übertreiben Sie es nicht: Planen Sie während Ihres Skitages ganz gezielt kleine Erholungs- und Stärkungsphasen ein. Gerade am Nachmittag machen sich aufkommende Müdigkeit, mangelnde Konzentration und Kraftlosigkeit bemerkbar. Kein Wunder also, dass die meisten Skiunfälle in den Nachmittagsstunden passieren. Beenden Sie den Skitag besser frühzeitig und fahren Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit den Skipass nicht auf Biegen und Brechen bis zum Schluss aus.
Übertreiben Sie es nicht: Planen Sie während Ihres Skitages ganz gezielt kleine Erholungs- und Stärkungsphasen ein. Gerade am Nachmittag machen sich aufkommende Müdigkeit, mangelnde Konzentration und Kraftlosigkeit bemerkbar. Kein Wunder also, dass die meisten Skiunfälle in den Nachmittagsstunden passieren. Beenden Sie den Skitag besser frühzeitig und fahren Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit den Skipass nicht auf Biegen und Brechen bis zum Schluss aus.
6. Alkohol erhöht Erkältungs- und Unfallrisiko
Wer zum Aufwärmen zu Glühwein und ähnlichem greift, erlebt zwar zunächst ein Wärmegefühl, kämpft jedoch schnell wieder mit stärkerem Wärmeverlust. Unterkühlung und Erkältung können die Folge sein. Zudem genügen schon geringe Alkoholmengen, um die Aufmerksamkeit und die Sehleistung deutlich zu reduzieren: Die Unfallgefahr steigt. Da ist es besser, Sie planen den Alkoholgenuss erst fürs Après-Ski ein.
Wer zum Aufwärmen zu Glühwein und ähnlichem greift, erlebt zwar zunächst ein Wärmegefühl, kämpft jedoch schnell wieder mit stärkerem Wärmeverlust. Unterkühlung und Erkältung können die Folge sein. Zudem genügen schon geringe Alkoholmengen, um die Aufmerksamkeit und die Sehleistung deutlich zu reduzieren: Die Unfallgefahr steigt. Da ist es besser, Sie planen den Alkoholgenuss erst fürs Après-Ski ein.
Regeln für die Piste
Der Internationale Ski Verband (FIS) hat zehn Regeln für die Skipiste erarbeitet, die für jeden Wintersportler verbindlich sind. Wer sich nicht an die Regeln hält und dabei einen Unfall verursacht, muss mit strafrechtlichen Folgen rechnen.
1. Rücksichtnahme auf die anderen Skifahrer und Snowboarder
Jeder Skifahrer, Snowboarder und andere Wintersportler muss sich auf der Piste so verhalten, dass er keinen anderen gefährdet oder schädigt.
2. Beherrschung der Geschwindigkeit und der Fahrweise
Jeder Skifahrer und Snowboarder muss auf Sicht fahren. Er muss seine Geschwindigkeit und seine Fahrweise seinem Können und den Gelände-, Schnee- und Witterungsverhältnissen sowie der Verkehrsdichte anpassen.
3. Wahl der Fahrspur
Der von hinten kommende Skifahrer und Snowboarder muss seine Fahrspur so wählen, dass er vor ihm fahrende Skifahrer und Snowboarder nicht gefährdet.
4. Überholen
Überholt werden darf von oben oder unten, von rechts oder links, aber immer nur mit einem Abstand, der dem überholten Skifahrer oder Snowboarder für alle seine Bewegungen genügend Raum lässt.
5. Einfahren, Anfahren und hangaufwärts Fahren
Jeder Skifahrer und Snowboarder, der in eine Abfahrt einfahren, nach einem Halt wieder anfahren oder hangaufwärts schwingen oder fahren will, muss sich nach oben und unten vergewissern, dass er dies ohne Gefahr für sich und andere tun kann.
6. Anhalten
Jeder Skifahrer und Snowboarder muss es vermeiden, sich ohne Not an engen oder unübersichtlichen Stellen einer Abfahrt aufzuhalten. Ein gestürzter Skifahrer oder Snowboarder muss eine solche Stelle so schnell wie möglich freimachen.
7. Aufstieg und Abstieg
Ein Skifahrer oder Snowboarder, der aufsteigt oder zu Fuss absteigt, muss den Rand der Abfahrt benutzen.
8. Beachten der Zeichen
Jeder Skifahrer und Snowboarder muss die Markierung und die Signalisation beachten.
9. Hilfeleistung
Bei Unfällen ist jeder Skifahrer und Snowboarder zur Hilfeleistung verpflichtet.
10. Ausweispflicht
Jeder Skifahrer und Snowboarder, ob Zeuge oder Beteiligter, ob verantwortlich oder nicht, muss im Falle eines Unfalles seine Personalien angeben.
Jeder Skifahrer, Snowboarder und andere Wintersportler muss sich auf der Piste so verhalten, dass er keinen anderen gefährdet oder schädigt.
2. Beherrschung der Geschwindigkeit und der Fahrweise
Jeder Skifahrer und Snowboarder muss auf Sicht fahren. Er muss seine Geschwindigkeit und seine Fahrweise seinem Können und den Gelände-, Schnee- und Witterungsverhältnissen sowie der Verkehrsdichte anpassen.
3. Wahl der Fahrspur
Der von hinten kommende Skifahrer und Snowboarder muss seine Fahrspur so wählen, dass er vor ihm fahrende Skifahrer und Snowboarder nicht gefährdet.
4. Überholen
Überholt werden darf von oben oder unten, von rechts oder links, aber immer nur mit einem Abstand, der dem überholten Skifahrer oder Snowboarder für alle seine Bewegungen genügend Raum lässt.
5. Einfahren, Anfahren und hangaufwärts Fahren
Jeder Skifahrer und Snowboarder, der in eine Abfahrt einfahren, nach einem Halt wieder anfahren oder hangaufwärts schwingen oder fahren will, muss sich nach oben und unten vergewissern, dass er dies ohne Gefahr für sich und andere tun kann.
6. Anhalten
Jeder Skifahrer und Snowboarder muss es vermeiden, sich ohne Not an engen oder unübersichtlichen Stellen einer Abfahrt aufzuhalten. Ein gestürzter Skifahrer oder Snowboarder muss eine solche Stelle so schnell wie möglich freimachen.
7. Aufstieg und Abstieg
Ein Skifahrer oder Snowboarder, der aufsteigt oder zu Fuss absteigt, muss den Rand der Abfahrt benutzen.
8. Beachten der Zeichen
Jeder Skifahrer und Snowboarder muss die Markierung und die Signalisation beachten.
9. Hilfeleistung
Bei Unfällen ist jeder Skifahrer und Snowboarder zur Hilfeleistung verpflichtet.
10. Ausweispflicht
Jeder Skifahrer und Snowboarder, ob Zeuge oder Beteiligter, ob verantwortlich oder nicht, muss im Falle eines Unfalles seine Personalien angeben.




