Osteoporose ist keine Alterskrankheit
Gestolpert, hingefallen – und schon ist der Knochen gebrochen. Osteoporose macht die Knochen „dünn“ und mürbe. Die Krankheit tritt zwar meist erst jenseits der 50 in Erscheinung, der Grundstein dafür wird aber bereits in jungen Jahren gelegt.
Umgekehrt können die richtige Ernährung und ausreichend Bewegung von Kindesbeinen an der zerstörerischen Krankheit wirksam vorbeugen. Einseitige Diäten, schlechte Ernährungsgewohnheiten und mangelnde Bewegung bei Kindern und jungen Erwachsenen schaden der Knochengesundheit und erhöhen das Osteoporose-Risiko erheblich.
© ShutterstockBei Osteoporose wird der Knochen dünner und brüchiger.Osteoporose – übersetzt heißt das: poröser Knochen. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation zählt Osteoporose zu den zehn häufigsten Krankheiten überhaupt. Die Krankheit nimmt rapide zu: In Deutschland leiden etwa 7,8 Millionen Menschen an der schmerzhaften Knochenerkrankung, davon sind die Mehrzahl Frauen (etwa 6,5 Millionen).1 Männer sind seltener betroffen, weil sie von vornherein dichtere und schwerere Knochen haben. Überdies treiben weit mehr Männer als Frauen Kraftsport oder üben einen Beruf aus, der körperlichen Einsatz verlangt. In der Altersklasse ab 50 Jahren wird für das Jahr 2013 ein Anstieg der Zahl der Betroffenen um 13 Prozent erwartet.
Auch wenn die Osteoporose erst in höherem Alter in Erscheinung tritt – wie stark unsere Knochen werden, entscheidet sich bereits in jungen Jahren. Der Knochen ist ein aktives Organ. Das Knochengewebe wird ständig ab- und wieder aufgebaut. Etwa bis zum 35. Lebensjahr bildet der Körper mehr Knochensubstanz, als abgebaut wird. Danach kehrt sich diese Tendenz langsam ins Gegenteil um – der Knochen wird „dünner“ und schwächer, die Knochendichte nimmt ab. Ab diesem Alter kann eine gesunde Lebensweise die Knochendichte nur noch erhalten bzw. den Abbau verzögern.
Wie stark die Knochen werden, hängt von mehreren Faktoren ab: Neben der genetischen Veranlagung sind regelmäßige Bewegung und eine ausgewogene Ernährung wesentliche Faktoren für ein gesundes Skelett.
Um Knochen aufzubauen, benötigt unser Körper neben anderen Stoffen vor allem Kalzium und Vitamin D aus der Nahrung. „Um lebenslang ein starkes Skelett zu haben, reicht es nicht aus, erst in höherem Alter auf die richtige Ernährung umzustellen“, erklärt Christa Einig, die Leiterin des Ernährungsberatungszentrums am Deutschen Institut für Ernährungsforschung in Potsdam-Rehbrücke: „Bereits in jungen Jahren muss man die Basis für gesunde Knochen legen, also noch bevor man 30 oder 35 Jahre alt ist.“ Danach setzt der Knochenabbau ein, und man kann dann nur noch Umbau-Prozesse beeinflussen.
Umgekehrt können die richtige Ernährung und ausreichend Bewegung von Kindesbeinen an der zerstörerischen Krankheit wirksam vorbeugen. Einseitige Diäten, schlechte Ernährungsgewohnheiten und mangelnde Bewegung bei Kindern und jungen Erwachsenen schaden der Knochengesundheit und erhöhen das Osteoporose-Risiko erheblich.
Vor allem Frauen sind betroffen
Auch wenn die Osteoporose erst in höherem Alter in Erscheinung tritt – wie stark unsere Knochen werden, entscheidet sich bereits in jungen Jahren. Der Knochen ist ein aktives Organ. Das Knochengewebe wird ständig ab- und wieder aufgebaut. Etwa bis zum 35. Lebensjahr bildet der Körper mehr Knochensubstanz, als abgebaut wird. Danach kehrt sich diese Tendenz langsam ins Gegenteil um – der Knochen wird „dünner“ und schwächer, die Knochendichte nimmt ab. Ab diesem Alter kann eine gesunde Lebensweise die Knochendichte nur noch erhalten bzw. den Abbau verzögern.
Wie stark die Knochen werden, hängt von mehreren Faktoren ab: Neben der genetischen Veranlagung sind regelmäßige Bewegung und eine ausgewogene Ernährung wesentliche Faktoren für ein gesundes Skelett.
Gesunde Ernährung stärkt das Skelett
Um Knochen aufzubauen, benötigt unser Körper neben anderen Stoffen vor allem Kalzium und Vitamin D aus der Nahrung. „Um lebenslang ein starkes Skelett zu haben, reicht es nicht aus, erst in höherem Alter auf die richtige Ernährung umzustellen“, erklärt Christa Einig, die Leiterin des Ernährungsberatungszentrums am Deutschen Institut für Ernährungsforschung in Potsdam-Rehbrücke: „Bereits in jungen Jahren muss man die Basis für gesunde Knochen legen, also noch bevor man 30 oder 35 Jahre alt ist.“ Danach setzt der Knochenabbau ein, und man kann dann nur noch Umbau-Prozesse beeinflussen.
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