Reisen mit Inkontinenz

Für Inkontinente wird Reisen oft zur Qual: ständig nach Toiletten suchen, immer anstehen. Doch wer gut vorbereitet ist, vermeidet viele Probleme.

Toilettenschild © Thinkstock
(Seeheim-Jugenheim – 13.08.2014) Mit dem Auto im Stau, lange Schlangen am Flughafen, Warten auf dem Bahnsteig. Egal, mit welchem Transportmittel der Reisende unterwegs ist – für Menschen mit Inkontinenz drohen immer Anstehen und Warten vor der nächten Toilette.

All das führt bei vielen Menschen mit Blasenschwäche zur Entscheidung: Reisen – nein danke! Sie ziehen sich damit aus dem Gesellschaftsleben zurück und verzichten auf ein großes Stück Lebensfreude. Doch das muss nicht sein, so das Infozentrum Inkontinenz, denn entspanntes Reisen ist auch mit Inkontinenz möglich. Wer seine Reise sorgfältig vorbereitet, der kann viele Probleme vermeiden.

Vorbereitungen für das Reisen mit Blasenschwäche

Am Anfang steht die Frage: Welcher Urlaub ist für mich geeignet? Und welche Hilfsmittel brauche ich und bekomme ich die auch vor Ort in der gewohnten Qualität? Reichen beispielsweise im Alltag zu Hause Einlagen mittlerer Saugstärke, so sollten es auf Überseeflügen, Safaris, Segeltörns und stundenlangen Busfahrten Einlagen mit höherer Saugstärke sein. Sie bieten mehr Sicherheit und reduzieren damit den Reisestress erheblich.

Noch ein paar Tipps für die An- und Abreise: Entspannter reist, wer sich im Flugzeug oder im Zug einen Sitzplatz in der Nähe der Toilette reserviert. Durch einen Online-Check-in lassen sich oft lange Wartezeiten sparen. Natürlich sollte auch das Notfallköfferchen mit ausreichend Einlagen oder Pants gepackt sein – dazu gehören Waschlappen und Ersatzunterwäsche. Stress reduziert auch, wenn der Betroffene schon vorher weiß, wo er unterwegs eine Toilette findet. Dazu gibt es im Internet zahlreiche „Toilettenfinder“. Sie können oft auch als App aufs Handy geladen werden.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 13.08.2014
  • Autor/in: vitanet.de-np
  • Quellen: Infozentrum Inkontinenz
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