Babyhaut im Winter pflegen

Unsere Haut braucht bei Kälte und trockener Heizungsluft im Herbst und Winter spezielle Pflege. Das gilt insbesondere für Babys.

(Nürnberg – 02.12.2011) Rosig, zart und ganz weich: Babyhaut sieht perfekt aus, besitzt aber noch nicht alle Schutzfunktionen wie die Haut eines Erwachsenen. Bis etwa zum dritten Lebensjahr kann sich die junge Kinderhaut noch nicht ausreichend gegen äußere Einflüsse wie Hitze oder Kälte schützen. „Babyhaut ist um ein Vielfaches dünner als die Haut von Erwachsenen“, erklärt Birgit Laue, Hebamme aus Spalt bei Nürnberg. Die schützende Hornhautschicht muss sich erst noch entwickeln.

Wie eine zweite Hautschicht

Bevor der Schneeanzug und die Mütze angezogen werden und es in die Kälte geht, sollten Eltern ihre Kinder eincremen, rät die Expertin: „Die Haut von Babys hat einen hohen Wasseranteil und reagiert dadurch sehr empfindlich auf Minustemperaturen und kalten Wind.“ Ungeschützt kann das schnell zu trockenen Hautstellen führen. Eine sehr fetthaltige Creme wirkt dann wie eine zweite Hautschicht: „Diese sollte auf alle Körperstellen aufgetragen werden, die nicht mit Kleidung bedeckt sind“, erklärt Birgit Laue.

Ideal für die empfindliche Haut sind Produkte auf Basis natürlicher Öle ohne Konservierungsstoffe. Die Kälteblocker können aber nur wirken, wenn sie wasserfrei sind: „Deshalb sollten Eltern beim Kauf immer ganz genau auf die Inhaltsstoffe achten“, sagt Hebamme Birgit Laue. Ein Pflegeprodukt, das Wasser enthält, kann bei Minustemperaturen unter Umständen auf der Haut gefrieren.
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