Verbrennung vermeiden

Kamin, Backofen, Herdplatten und Bügeleisen – daran können sich Kinder leicht verbrennen. Tipps, wie Sie das vermeiden können.

Kind am Ofen © iStock
(Norderstedt – 03.01.2018) Die größte Gefahr für eine sogenannte Kontaktverbrennung – also eine Verbrennung an heißen Oberflächen wie Kaminöfen, Backöfen, Herdplatten oder Bügeleisen – besteht bei Kindern im häuslichen Umfeld. „Schwere Verbrennungen an den Handinnenflächen sind die Folge, wenn kleine Kinder an Kaminofenscheiben oder auf Herdplatten fassen. Diese sind so heiß, dass die Kinder förmlich daran „kleben“ bleiben. Vernarbungen an den Händen sind immer eine besondere Herausforderung. Ziel der Behandlung ist es, Funktionseinschränkungen der Hand zu vermeiden“, erklärt Prof. Dr. Henrik Menke, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Verbrennungsmedizin.

Viele Unfälle lassen sich durch Prävention verhindern. „Eltern von Kleinkindern sollten sich der großen Gefahr durch heiße Flächen bewusst sein, denn nur dann können sie ihre Kinder schützen. Besonders gefährlich sind in der Winterzeit die Kaminöfen, die in vielen Wohnungen stehen“, sagt Adelheid Gottwald von Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder.

So schützen Sie Ihr Kind vor Verbrennungen durch heiße Oberflächen:

  • Halten Sie Ihre Kinder von Kaminöfen und Backofentüren fern.
  • Sorgen Sie dafür, dass Oberflächen wie an Kaminöfen oder Heizungen gesichert beziehungsweise abgedeckt sind.
  • Kochen Sie auf den hinteren Herdplatten und sichern Sie das Kochfeld mit einem Herdschutzgitter.
  • Wärmen Sie Kirschkernkissen nur an.
  • Benutzen Sie für kleine Kinder keine Heizdecken.
  • Schalten Sie das Bügeleisen immer aus, wenn es nicht unter direkter Aufsicht ist, und stellen Sie es für Kinder unerreichbar ab. Achten Sie auch auf herabhängende Kabel.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 03.01.2018
  • Autor/in: vitanet.de-np
  • Quellen: Pressemitteilung von Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder: Presseinfo zum „Tag des brandverletzten Kindes“ am 7. Dezember