Fidget Spinner

Fidget Spinner sind bei Kindern gerade sehr beliebt. Doch die kleinen Spielzeuge sind nicht ganz ungefährlich. Worauf Eltern achten sollten.

Kind mit Fidget Spinner © iStock
 (Köln – 27.11.2017) Sie sind gerade überall erhältlich – und die meisten Kinder wollen unbedingt einen haben: Fidget Spinner. Doch Eltern und ihr Nachwuchs sollten sich auch der Gefahren bewusst sein, die mit diesen Spielzeugen verbunden sein können. „Die Kleinteile der Fidget Spinner – in manchen Fällen auch Batterien – können versehentlich verschluckt werden. Deshalb sollten Kinder die Geräte nicht in den Mund nehmen oder in der Nähe des Gesichts damit spielen. Fidget Spinner müssen zudem aus der Reichweite von Kindern unter drei Jahren aufbewahrt werden“, sagt Dr. Hermann Josef Kahl vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ). In den USA gab es bereits Erstickungsunfälle mit Fidget Spinnern bei Kindern bis zu 14 Jahren. Wissenschaftliche Belege für den angepriesenen Nutzen von Fidget Spinnern – etwa eine Steigerung der Konzentration und Lösung von Spannungen – gibt es derzeit nicht.

Worauf Eltern beim Kauf von Fidget Spinnern achten sollten

„Wird ein Kleinteil verschluckt oder gar eine Batterie, handelt es sich um einen Notfall“, so der Experte. Entscheiden sich Eltern und ihre Kinder dennoch für den Zeitvertreib mit Fidget Spinnern, wird empfohlen, nur Produkte zu kaufen, die mit CE-Zeichen gekennzeichnet sind. Eltern sollten auf eine gute Qualität des Fidget Spinners achten und überprüfen, ob sich Kleinteile lösen können. Die auf dem Produkt angegebenen Warnungen, Sicherheitshinweise und Altersempfehlungen sollten in jedem Fall befolgt werden.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 27.11.2017
  • Autor/in: vitanet.de-np
  • Quellen: Pressemitteilung des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte (www.kinderaerzte-im-netz.de): Verletzungsgefahr durch Fidget Spinner: Nicht in den Mund stecken und nicht nahe ans Gesicht halten
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