Tipps zum Stillen

Beim Stillen bekommt das Baby nicht nur die ideale Nahrung, es wird auch die Bindung zwischen Mutter und Kind gestärkt. Tipps, damit das Stillen gelingt.

Frau stillt ihr Kind © iStock
(Köln – 05.10.2016) Diese Woche ist Weltstillwoche. Stillen hat viele positive Effekte – sowohl für das Kind wie auch für die Mutter. So stärkt es zum Beispiel die emotionale Bindung zwischen Mutter und Kind. Vor allem in den ersten Lebensmonaten, wenn das Kind noch einen besonders engen körperlichen Kontakt braucht, erfährt es beim Stillen hautnah die Wärme der Mutter und kann sich sicher und geborgen fühlen. Auch bei Müttern löst das Stillen und die damit verbundene Nähe in der Regel ein großes Glücksgefühl aus, das ihnen hilft, die oft kräftezehrenden anstrengenden ersten Monate leichter zu überstehen.

Muttermilch ist überall verfügbar, hygienisch und kostenlos

Muttermilch hat alle wichtigen Nährstoffe in der richtigen Qualität und Menge, die ein Säugling für eine gesunde Entwicklung benötigt. Sie enthält besondere Abwehr- und Schutzstoffe, die ein Kind vor Krankheiten schützen und verhindert, dass das Baby überernährt wird. Und das Beste: Sie ist zu jeder Zeit und an jedem Ort verfügbar, hat immer die richtige Temperatur, ist hygienisch einwandfrei – und kostenlos.

Neun Tipps für den Stillalltag

Wichtig ist, dass sich Mutter und Kind beim Stillen wohlfühlen, damit es für beide ein schönes Erlebnis im Alltag ist und bleibt. Dabei helfen ein paar Tipps: 
  • Tipp 1: Suchen Sie sich für das Stillen einen ruhigen Ort, an dem Sie sich wohlfühlen – ohne Fernseher und laute Gespräche.
  • Tipp 2: Ernähren Sie sich gesund und ausreichend.
  • Tipp 3: Auch wenn es schwer ist: Versuchen Sie, zwischendurch immer wieder Ruhepausen für sich selbst zu finden und sich mit kleinen Freuden zu verwöhnen – zum Beispiel einem schönen Bad.
  • Tipp 4: Machen Sie sich keine übertriebenen Sorgen – etwa, ob das Kind satt wird.
  • Tipp 5: Suchen Sie die Stillposition, die für Sie und Ihr Kind am angenehmsten ist. Hier finden Sie eine Infografik zu den gängigsten Stillpositionen.
  • Tipp 6: Versuchen Sie, nach zirka sechs bis acht Wochen regelmäßige Stillzeiten einzuführen.
  • Tipp 7: Setzen Sie sich nicht unter Druck – und lassen Sie sich auch von anderen nicht unter Druck setzen.
  • Tipp 8: Sehen Sie sich und Ihr Baby als Team, das das Stillen gemeinsam meistert.
  • Tipp 9: Versuchen Sie, ruhig zu bleiben, falls Ihr Kind einmal nicht trinken möchte. Wenn es hungrig ist, wird es sich melden.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 05.10.2016
  • Autor/in: vitanet.de-np
  • Quellen: Pressemitteilung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA): Stillen: Mehr als nur die beste Babynahrung
  • Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: Hilfreiche Tipps für den Stillalltag
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