Babyhaut im Winter

Viele Eltern fragen sich, womit sie ihr Baby eincremen sollten: Creme, Lotion oder doch besser Öl? Tipps, wie Sie Babys Haut im Winter richtig pflegen.

Frau cremt Baby ein © Thinkstock
(Bonn – 12.01.2015) Gesunde Babyhaut muss nicht ständig eingecremt werden. In der kalten Jahreszeit ist sie jedoch durch den häufigen Wechsel von Kälte und trockener Heizungsluft ganz schön gefordert. Damit sich Babys wohl in ihrer Haut fühlen, braucht ihre Haut jetzt viel Aufmerksamkeit. Doch welches Pflegeprodukt ist in welcher Situation das richtige? Als Faustregel gilt: Bei Kälte braucht die Haut mehr Fett, im Warmen mehr Feuchtigkeit.

Wind- und Wettercreme schützt die Haut vor Kälte

Babycremes gibt es je nach Anwendungsgebiet mit sehr unterschiedlichem Fettgehalt. Wind- und Wettercremes sind besonders reichhaltig und weisen bis zu 70 Prozent Fett auf. Sie schützen unbedeckte Hautstellen wie Gesicht und Hände vor Kälte, Wind und Nässe und verhindern, dass sich bei Minusgraden Eiskristalle auf der Haut bilden.

Die Lippen brauchen eine extragroße Portion Fett. Sie verfügen über keine Talgdrüsen und werden daher bei Kälte leicht spröde und wund – vor allem bei Babys, die viel sabbern. Eine Lippenschutzcreme für Babys sollte viele pflanzliche Öle enthalten, die sich gut verteilen lassen. Außerdem sollte die Pflege besonders verträglich sein – für den Fall, dass das Kind durch das Ablecken Spuren davon herunterschluckt.

Wenn die Haut nach dem Spaziergang noch längere Zeit gerötet oder rissig ist, hilft eine Gesichtscreme mit hautberuhigenden Zusätzen wie Calendula. Im Gegensatz zur Wind- und Wettercreme sollte sie wenig Fett enthalten, weil die Haut darunter sonst schwitzen könnte.

Körperlotionen lassen sich leicht verteilen und ziehen schnell ein

Körperlotionen haben meist einen Fettanteil von bis zu 20 Prozent. So lassen sie sich leicht auf dem ganzen Körper verteilen und ziehen schnell ein. Aufgrund des hohen Wasseranteils sind sie als Kälteschutz für Gesicht und Hände nicht geeignet. Stattdessen helfen sie zum Beispiel nach einem wohligen Bad dabei, den Fett-Feuchtigkeitshaushalt der Haut rasch auszugleichen. Vor allem Babys, die zu rauer, rissiger oder schuppiger Haut neigen, profitieren davon.

Babyöl eignet sich besonders gut für eine Babymassage

Babyöl eignet sich alternativ zur Babymilk, um das Eincremen nach dem Baden mit einer wohltuenden Babymassage zu verbinden. Da das Öl am ganzen Körper aufgetragen wird, ist die Zusammensetzung besonders wichtig. Keinesfalls sollte Oliven- oder anderes Pflanzenöl aus dem Küchenregal für die Babymassage zweckentfremdet werden. Denn selbst hochwertige Bio-Speiseöle sind unraffiniert, also ungereinigt, und enthalten Substanzen, die zwar beim Kochen erwünscht, für die Babyhautpflege aber ungeeignet sind. Sehr babyfreundlich sind hingegen raffiniertes Sonnenblumen- oder Mandelöl sowie Sheabutter, wie sie in vielen Babyölen enthalten sind. Für alle Babypflegeprodukte gilt: Mineralöle, Konservierungs- und Farbstoffe sowie allergieverdächtige Duftstoffe sollten nicht auf der Zutatenliste stehen.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 12.01.2016
  • Autor/in: vitanet.de-np
  • Quellen: Pressemitteilung der Deutschen Haut und Allergiehilfe e.V.: Creme, Lotion oder Öl? Was Babys Haut im Winter braucht
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