Lecker und gesund

Frühstück und Pausenbrot sind wichtige Energielieferanten, um fit durch den Schultag zu kommen. Was bei Ihrem Kind auf dem Speiseplan stehen sollte.

Mädchen frühstückt © Thinkstock
(Düsseldorf – 02.09.2014) Nur wer gut isst, lernt auch gut. Schulkinder sollten deshalb morgens unbedingt frühstücken – auch wenn es nur eine Kleinigkeit ist. „Das Frühstück ist der wichtigste Muntermacher des Tages. Vollkorn- und Milchprodukte, Obst und Rohkost sind die Garanten für einen fitten Start. Sie sorgen dafür, dass Energie und Leistungsstärke in den Schulstunden nicht nachlassen – ganz ohne Brausetabletten und Pillen mit zugesetzten Vitaminen und Mineralstoffen“, erklärt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Sie gibt hilfreiche Tipps zu vitamin- und nährstoffhaltigen Leckereien, die auf dem Frühstücksteller und in der Brot-Box für die Pause nicht fehlen dürfen:

Nicht aus dem Haus gehen, ohne zu essen und zu trinken

Untersuchungen zeigen, dass immer mehr Schulkinder – vor allem die älteren –  morgens das Haus verlassen, ohne etwas gegessen zu haben. Viele Kinder und Jugendliche verzichten aufs Frühstück, um ein paar Minuten länger im Bett zu bleiben. Ein gutes Frühstück erleichtert jedoch den Start in den Schultag und sollte deshalb auf keinen Fall ausfallen.

Das richtige Frühstück muss es sein

Kinder und Jugendliche, die gefrühstückt haben, sind aufmerksamer und leistungsfähiger – und ermüden nicht so schnell. Das Frühstück sollte deshalb immer Kohlenhydrate wie ballaststoffreiche Vollkornprodukte in Form von Brot oder Müsli und Obst enthalten. Am besten ergänzt man diese Fitmacher mit ungesüßten beziehungsweise wenig gesüßten Milchprodukten und einem Getränk– zum Beispiel ungezuckertem Früchte- oder Kräutertee. Zur Abwechslung kann es auch ein fix gemachter Milch-Mix aus Milch, Joghurt, Banane und feinen Haferflocken sein.

Pausensnack in der Schule

Auch für das zweite Frühstück in der Schule sind ein Vollkornbrot – belegt mit Frischkäse und Salat – in Kombination mit Gemüse oder Obst ideale Energielieferanten.  Kinder essen Gemüse und Obst besonders gerne, wenn es in mundgerechte Stücke geschnitten ist. War das Frühstück zu Hause bereits reichhaltig, sollte das Pausenfrühstück in der Schule nur ein Zwischensnack sein. Hat Ihr Kind am Morgen dagegen nur wenig gegessen, darf beim zweiten Frühstück gerne etwas mehr in der Brot-Box sein. Fehlt ein Wasserspender in der Schule, sollten Sie Ihrem Nachwuchs auf alle Fälle einen geeigneten Durstlöscher mitgeben – zum Beispiel Wasser oder Apfelsaftschorle. Damit sinkt die Gefahr, dass sich Schüler unterwegs mit gesüßten Getränken wie Soft- oder Energydrinks eindecken.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 02.09.2014
  • Autor/in: vitanet.de-np
  • Quellen: Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen: So schmeckt der Schultag. Frühstück und Pausenbrot pushen und nicht vernachlässigen
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