Mutterpass: immer zur Hand

Daten der Schwangeren, Entwicklung des Baby: Im Mutterpass ist alles dokumentiert. Deshalb sollte er immer dabei sein, denn er kann Leben retten.

Schwangere hält ihren Bauch © Thinkstock
(Hannover – 20.12.2012) Bei der ersten Vorsorgeuntersuchung der Schwangerschaft bekommt jede Frau ein kleines blaues Heft: den Mutterpass. „Er muss ab diesem Zeitpunkt immer zur Hand sein, zum Beispiel in der Handtasche oder Jackentasche transportiert werden“, sagt Christian Albring, Präsident des Berufsverbands der Frauenärzte.

Denn der Mutterpass ist ein wichtiges Protokoll der Schwangerschaft: In ihm stehen nicht nur viele wesentliche Informationen, zum Beispiel die Blutgruppe der Schwangeren, bestehende Vorerkrankungen, Allergien oder auch Schwangerschaftsbeschwerden wie Bluthochdruck oder Gestationsdiabetes. „Auch der Verlauf der Schwangerschaft und die Entwicklung des Kindes sind genau protokolliert“, so Albring.

Im Notfall kann der Mutterpass Leben retten

Stößt der Frau etwas zu, können Helfer anhand des Passes sofort erkennen, dass es sich bei der Notleidenden um eine Schwangere handelt – selbst wenn man es ihr noch nicht ansieht. „Der Notarzt kann dann anhand der medizinischen Daten optimal reagieren und passende Notfallmaßnahmen einleiten“, erklärt der Gynäkologe aus Hannover. Er rät Frauen deshalb dringend dazu, den Pass niemals zu Hause in irgendeiner Schublade zu deponieren: „Der Mutterpass ist das wichtigste Dokument während einer Schwangerschaft und kann im Zweifel Leben retten!“
Autoren und Quellen Aktualisiert: 20.12.2012
  • Autor/in: vitanet.de-np
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