Darmkrebs vorbeugen

Durch Früherkennungsuntersuchungen lässt sich das Risiko für Darmkrebs reduzieren. Aber auch Sie selbst können einiges tun, um Darmkrebs vorzubeugen.

Seniorenpaar geht mit dem Hund spazieren © iStock
(Köln – 03.03.2017) Die gute Nachricht zum Darmkrebsmonat März zuerst: Die Neuerkrankungsrate für Dickdarm- und Enddarmkrebs hat sich in Deutschland zwischen 2003 und 2013 um rund 16 Prozent verringert. Dennoch erkranken bundesweit jährlich immer noch rund 62.400 Menschen. Damit ist der Darmkrebs bei Frauen die zweithäufigste und bei Männern die dritthäufigste bösartige Krebserkrankung. Vorsorge und Früherkennungsmaßnahmen können jedoch helfen, das Risiko zu senken.

Darmspiegelung dient der Früherkennung und Vorbeugung

Krankenversicherte ab dem 55. Lebensjahr haben Anspruch auf eine Darmspiegelung – die sogenannte Koloskopie. Der Vorteil der Koloskopie gegenüber anderen Krebsfrüherkennungsuntersuchungen besteht darin, dass dabei verdächtige Tumorvorstufen nicht nur früh erkannt, sondern dem Krebs gleichzeitig vorgebeugt werden kann: Bei entsprechendem Befund werden gutartige Darmpolypen im Rahmen der Darmspiegelung entfernt, die sich zu bösartigen Tumoren entwickeln könnten. Bei unauffälligem Befund wird eine Wiederholung in zehn Jahren empfohlen.

Auch ein gesunder Lebensstil kann schützen

Vorbeugend gegen Darmkrebs wirkt auch ein gesunder Lebensstil: Zu den Faktoren, die das Darmkrebsrisiko mindern können, gehört neben ausreichender körperlicher Aktivität – etwa 30 bis 60 Minuten Bewegung täglich – der Verzicht auf Zigaretten und Alkohol. Ganz entscheidend ist die Vermeidung von Übergewicht: So haben Menschen mit einem Body-Mass-Index (BMI) von mehr als 25 ein höheres Risiko, an Darmkrebs zu erkranken.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 03.03.2017
  • Autor/in: vitanet.de-np
  • Quellen: Pressemitteilung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA): Risiko Darmkrebs – was man selbst dagegen tun kann
Suche nach Netzwerk- & Servicepartnern
Zertifizierung