Sport gegen Darmkrebs
Wer regelmäßig körperlich aktiv ist, kann sein Darmkrebsrisiko deutlich senken. Auf Vorsorgeuntersuchungen sollte man trotzdem nicht verzichten.
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(Bonn – 15.03.2012) Darmkrebs gehört zu den häufigsten Tumorerkrankungen in Deutschland. Jährlich erkranken in Deutschland rund 38.300 Männer und 31.100 Frauen neu an einem bösartigen Tumor des Darms, etwa 26.000 sterben daran. Experten machen insbesondere Bewegungsmangel und Übergewicht für die hohen Zahlen verantwortlich. Die Deutsche Krebshilfe nimmt den diesjährigen Darmkrebsmonat daher zum Anlass, verstärkt über die vorbeugenden Effekte von Sport und Normalgewicht zu informieren.
Warum Sport hilft
Studien belegen: Bei Menschen, die täglich 30 bis 60 Minuten körperlich aktiv sind, sinkt das Darmkrebsrisiko nachweislich um 40 bis 50 Prozent. Der Grund: Regelmäßige sportliche Aktivität trägt erheblich dazu bei, den Stoffwechsel zu aktivieren. Darüber hinaus hemmt Sport entzündliche Prozesse im Organismus und erleichtert die Gewichtskontrolle. Dies ist besonders bedeutsam, da Übergewicht die Entstehung von Tumoren des Darms begünstigt.
Das Verständnis von „körperlicher Aktivität“ beschränkt sich hierbei nicht nur auf regelmäßig betriebenen Ausdauersport. „Kurze aktive Intervalle, wie etwa schnelles Gehen, Tanzen oder Fahrrad fahren, sind in ihrer Summe auch wirksam. Entscheidend ist die tägliche Gesamtzeit, die intensiv in Bewegung verbracht wird“, betont Professor Dr. Martin Halle, Ärztlicher Direktor des Zentrums für Prävention und Sportmedizin an der Technischen Universität München.
Das Verständnis von „körperlicher Aktivität“ beschränkt sich hierbei nicht nur auf regelmäßig betriebenen Ausdauersport. „Kurze aktive Intervalle, wie etwa schnelles Gehen, Tanzen oder Fahrrad fahren, sind in ihrer Summe auch wirksam. Entscheidend ist die tägliche Gesamtzeit, die intensiv in Bewegung verbracht wird“, betont Professor Dr. Martin Halle, Ärztlicher Direktor des Zentrums für Prävention und Sportmedizin an der Technischen Universität München.
Der Lebensstil macht‘s
Menschen, die sich gern und viel bewegen, pflegen oft einen gesünderen Lebensstil als Bewegungsmuffel. Sie ernähren sich zumeist bewusster, rauchen seltener, trinken nur wenig Alkohol und verbringen mehr Zeit an der frischen Luft. Auch das trägt dazu bei, dass das Darmkrebsrisiko gesenkt wird.
„Ein bewegungsreicher und gesunder Lebensstil ist allerdings leider keine Garantie, dass ein Mensch von Darmkrebs verschont bleibt“, betont Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe. Deswegen raten Experten, die Früherkennungsuntersuchungen wahrzunehmen, die bei Patienten ab 50 Jahren von Krankenkassen erstattet werden.
Bei etwa 20 von 1.000 Bundesbürgern liegt eine Sondersituation durch eine familiäre Belastung vor. Diese Risikopersonen sollten sich bereits in jüngeren Jahren ärztlich beraten lassen und an einem maßgeschneiderten Früherkennungsprogramm teilnehmen.
„Ein bewegungsreicher und gesunder Lebensstil ist allerdings leider keine Garantie, dass ein Mensch von Darmkrebs verschont bleibt“, betont Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe. Deswegen raten Experten, die Früherkennungsuntersuchungen wahrzunehmen, die bei Patienten ab 50 Jahren von Krankenkassen erstattet werden.
Bei etwa 20 von 1.000 Bundesbürgern liegt eine Sondersituation durch eine familiäre Belastung vor. Diese Risikopersonen sollten sich bereits in jüngeren Jahren ärztlich beraten lassen und an einem maßgeschneiderten Früherkennungsprogramm teilnehmen.




