Krebs erkennen

Um Krebs rechtzeitig festzustellen, sind Vorsorgeuntersuchungen wichtig. Welche Leistungen bezahlt die gesetzliche Krankenkasse?

Lupe über der Hand © Thinkstock
(Berlin – 31.01.2012) Weltweit sterben Millionen Menschen an Krebs. In vielen Fällen könnte der Tod vermieden werden. Denn häufig wird eine Krebserkrankung zu spät erkannt und behandelt. Die Internationale Union gegen den Krebs (UICC) will dies ändern.

Der von ihr initiierte Weltkrebstag am 4. Februar soll die Krankheit noch mehr ins Bewusstsein der Menschen rücken. Jeder einzelne kann etwas für die eigene Krebsvorsorge tun. Es gilt: Je früher eine Krebserkrankung erkannt wird, desto größer sind die Heilungschancen. Darauf weist das Infozentrum für Prävention und Früherkennung (IPF) hin.

Welche Untersuchung in welchem Alter?

Dafür ist es nicht nur nötig, auf den eigenen Körper zu achten, sondern auch die regelmäßigen Vorsorge-Untersuchungen der gesetzlichen Krankenversicherung in Anspruch zu nehmen:

So hat jede Frau ab dem 20. Lebensjahr Anspruch auf die jährliche Untersuchung der Geschlechtsorgane. Früherkennungsuntersuchungen für Brustkrebs werden ab dem 30. Lebensjahr von den Krankenkassen übernommen. Männer und Frauen können sich ab 35 alle zwei Jahre auf Hautkrebsrisiken hin untersuchen lassen. Ab 45 steht ihnen jährlich eine Prostatakrebs-Untersuchung zu. Ab dem 50. Lebensjahr wird dir Darmkrebsvorsorge von den Kassen gezahlt.

Weitere Informationen stellt das IPF im Infoblatt „Tumor-Vor- und Nachsorge“ zur Verfügung. Es kann hier kostenlos heruntergeladen werden.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 31.01.2012
  • Autor/in: vitanet.de-cg
  • Quellen: Infozentrum für Prävention und Früherkennung (IPF); IPF rät: Tumor-Vorsorge nicht nur am Weltkrebstag; 30.01.2012
Suche nach Netzwerk- & Servicepartnern
Zertifizierung