Keine Angst vorm Urologen
Viele Männer scheuen den Vorsorgetermin beim Urologen. Die Untersuchung ist nicht schlimm, aber wichtig, um Prostatakrebs rechtzeitig zu erkennen.
(Keitum – 29.09.2011) Prostatakrebs ist nach Angaben des Deutschen Krebsforschungszentrums die dritthäufigste Todesursache bei Männern in Deutschland. Trotzdem gehen nur wenige zur Vorsorgeuntersuchung. „Nur 14 Prozent der Männer lassen sich regelmäßig auf bösartige Veränderungen der Prostata untersuchen“, erklärt Wolfgang Bühmann vom Berufsverband Deutscher Urologen e.V. Dabei sind die Heilungschancen gut, wenn der Krebs rechtzeitig erkannt wird. Die Untersuchung wird von den gesetzlichen Krankenkassen ab dem 45. Lebensjahr vollständig getragen.
Der ungeliebte Urologe
Dass Männer generell seltener zum Arzt gehen als Frauen, ist hinlänglich bekannt. Besonders schwer tun sie sich mit dem Besuch beim Urologen beziehungsweise Proktologen: „Männer haben eine sehr große Scheu, sich rektal untersuchen zu lassen“, sagt Urologe Bühmann. „Es ist ihnen peinlich oder unangenehm.“ Oft steckt aber auch Angst vor dem Untersuchungsergebnis dahinter.
Doch Bühmann macht Mut: Die Tastuntersuchung sei für Ärzte eine absolute Routineuntersuchung, die im Normalfall nicht länger als 20 Sekunden dauert. Ein erfahrener Arzt erkennt in der Regle sehr schnell, ob die männliche Vorsteherdrüse Auffälligkeiten aufweist.
Die Untersuchung sollte jedes Jahr wiederholt werden. „Männer, die das einmal gemacht haben, kommen auch immer wieder, weil sie erlebt haben, dass dabei nichts Schlimmes passiert“, erklärt Bühmann.
Doch Bühmann macht Mut: Die Tastuntersuchung sei für Ärzte eine absolute Routineuntersuchung, die im Normalfall nicht länger als 20 Sekunden dauert. Ein erfahrener Arzt erkennt in der Regle sehr schnell, ob die männliche Vorsteherdrüse Auffälligkeiten aufweist.
Die Untersuchung sollte jedes Jahr wiederholt werden. „Männer, die das einmal gemacht haben, kommen auch immer wieder, weil sie erlebt haben, dass dabei nichts Schlimmes passiert“, erklärt Bühmann.




