Tipps für einen gesunden Rücken

Verspannte Nackenmuskulatur, Rückenschmerzen oder Probleme mit der Bandscheibe: In Deutschland leiden zwei Drittel der Erwachsenen unter Rückenbeschwerden. Sechs Tipps für den Alltag helfen dabei, den Rücken zu entlasten.

Frau leidet unter Rückenschmerzen © Shutterstock
Sitzen:
Versuchen Sie, möglichst aufrecht zu sitzen und häufig die Position zu wechseln. Legen Sie regelmäßig Pausen ein, in denen Sie aufstehen und kurz umher gehen, um die Rückenmuskulatur zu entlasten. Computermonitore sollten in Augenhöhe stehen. Eine leicht geneigte Tischplatte trägt zu einer rückenfreundlichen Sitzposition bei.


Stehen:

Vermeiden Sie längeres Stehen mit durchgedrückten Knien. Lehnen Sie sich, wenn es geht, lieber an eine Wand oder an den Türrahmen und gehen Sie immer leicht in die Knie.

Heben:
Gegenstände sollten so nah wie möglich am Körper gehoben werden – bei geradem Rücken und aus den Beinen heraus. Verteilen Sie die Belastung gleichmäßig auf beide Arme. Gehen Sie lieber zweimal mit leichterer Last als einmal mit schwerer. Benutzen Sie einen Rucksack und vermeiden Sie beim Tragen Drehbewegungen der Wirbelsäule.

Ruhen:
Hinsetzen genügt nicht, um den Rücken vollkommen zu entlasten. Nur beim flachen Liegen auf dem Rücken kann sich die Muskulatur vollständig entspannen. Eine Rolle im Nacken oder unter den Kniegelenken ist zusätzlich angenehm.

Sport:
Rückenfreundliche Sportarten wie Schwimmen oder Nordic Walking kräftigen die Muskulatur, ohne die Wirbelsäule übermäßig zu belasten. Lernen Sie in einer Rückenschule, bei einem Orthopäden oder in einem Fitnessstudio Techniken zur Stärkung der Rückenmuskulatur.

Gewicht: Übergewicht zählt zu den wichtigsten Risikofaktoren, die Rückenleiden verursachen können – reduzieren Sie, wenn nötig, Ihr Gewicht.
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