Verstauchung? PECH-Regel!

Nicht nur beim Sport, auch im Alltag kommt es schnell einmal zu einer Verstauchung. Wer dann die PECH-Regel anwendet, kann sich Schmerzen ersparen.

bandagierter Fuß © Thinkstock
(München – 04.10.2012) Einmal unglücklich aufgetreten, umgeknickt und schon ist der Fuß verstaucht. Schnell schwillt das Gelenk dann an, verfärbt sich blau und schmerzt fürchterlich. Hier gilt: Je schneller man handelt, desto schwächer sind die Symptome. Aber was hilft am besten? „In der ersten Phase nach der Verletzung sollte der Fuß gekühlt und hoch gelagert werden“, sagt Christian Kinast, Orthopäde und Unfallchirurg am Zentrum für Orthopädie Arabellapark in München. „Aber nicht zu kalt, optimal sind 16 Grad kalte Kompressen.“

Pause, Eis, Compression, Hochlagern

Merken könne man sich die Maßnahmen bei Muskel- und Gelenkverletzungen mit der sogenannten PECH-Regel, erklärt der Orthopäde: Pause, Eis, Compression, Hochlagern. Das bedeutet: Sofort nach der Verletzung sollte die Belastung eingestellt werden, Blutungen und Schwellungen und die damit verbundenen Schmerzen könnten durch schnelles Kühlen, einen Kompressionsverband und durch das Hochlegen des Fußes möglichst über Herzhöhe verhindert werden. Bei Schwellungen wirken laut Kinast entzündungshemmende Cremes abschwellend und lindern den Schmerz.

Wie schnell der Fuß nach einer Verstauchung wieder belastet werden kann, hängt davon ab, wie groß der Schaden ist. „Darum sollte man unbedingt zum Arzt gehen“, rät Kinast. Er könne beurteilen, ob Röntgen notwendig sei, um einen Bruch auszuschließen und dann die weitere Therapie festlegen.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 04.10.2012
  • Autor/in: vitanet.de-cw
  • Quellen: dapd
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