Vorsicht mit dem Nasenspray
Bei verstopfter Schnupfennase können verschiedene Sprays Abhilfe schaffen. Doch warum sollte man die Präparate nicht zu lange anwenden?
(Berlin – 18.11.2011) Bestimmte Schnupfensprays sollten ohne ärztliche Anweisung nicht länger als fünf bis sieben Tage verwendet werden. Darüber informiert der aktualisierte Leitfaden der Bundesapothekerkammer „Medikamente: Abhängigkeit und Missbrauch“. Die Empfehlung betrifft Präparate mit gefäßverengenden Wirkstoffen. Dazu zählen unter anderem die Substanzen Xylometazolin, Oxymetazolin, Tramazolin und Naphazolin.
Kurzfristig angewendet führen diese Wirkstoffe zu einem Abschwellen der Nasenschleimhaut und zu verminderter Schleimbildung. Bei längerem Einsatz kann die Schleimhaut in der Nase aber anschwellen, dadurch wird subjektiv eine wiederholte Anwendung nötig.
Bei Langzeitgebrauch dieser Schnupfensprays kann sich sogar eine medikamentös bedingte Entzündung der Nasenschleimhaut entwickeln. Die Folge: In immer kürzeren Abständen sind immer höhere Dosierungen des Schnupfensprays nötig. Es entwickelt sich ein Medikamentenmissbrauch. Der Dauergebrauch kann auch die physiologischen Funktionen der Nasenschleimhaut einschränken.
Kurzfristig angewendet führen diese Wirkstoffe zu einem Abschwellen der Nasenschleimhaut und zu verminderter Schleimbildung. Bei längerem Einsatz kann die Schleimhaut in der Nase aber anschwellen, dadurch wird subjektiv eine wiederholte Anwendung nötig.
Bei Langzeitgebrauch dieser Schnupfensprays kann sich sogar eine medikamentös bedingte Entzündung der Nasenschleimhaut entwickeln. Die Folge: In immer kürzeren Abständen sind immer höhere Dosierungen des Schnupfensprays nötig. Es entwickelt sich ein Medikamentenmissbrauch. Der Dauergebrauch kann auch die physiologischen Funktionen der Nasenschleimhaut einschränken.
Auch bei rezeptfreien Sprays aufpassen
Solche Effekte können auch Präparate hervorrufen, die nicht verschreibungspflichtig sind. „Rezeptfrei heißt nicht harmlos. Auch Medikamente für die Selbstmedikation können missbräuchlich angewendet werden“, erklärt Prof. Dr. Martin Schulz, Vorsitzender der Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK). Patienten, die auf ein abschwellendes Nasenspray nicht mehr verzichten können, sollten laut Schulz mit ihrem Arzt oder Apotheker über mögliche Alternativen oder eine Entwöhnung sprechen.
Am besten ist es, sich bereits beim Kauf des Nasensprays darüber zu informieren, ob das Produkt Substanzen enthält, die eine schädigende Wirkung entfalten können.
Am besten ist es, sich bereits beim Kauf des Nasensprays darüber zu informieren, ob das Produkt Substanzen enthält, die eine schädigende Wirkung entfalten können.




