Ernährung bei Akne

Die Ernährung kann bei Jugendlichen Einfluss auf Akne nehmen, sowohl positiv als auch negativ. Was sie essen sollten – und was besser nicht.

Jugendliche begutachtet ihre Haut im Spiegel © Thinkstock
(Köln – 17.10.2013) Leiden Jugendliche unter Akne, kann es helfen, den Verzehr von Milchprodukten, Mehl sowie Zucker, vor allem von Süßem einzuschränken. Denn sonst nehmen entzündete Hautstellen und die Größe der Talgdrüsen zu. „Ernährung ist zwar nicht für die Entstehung einer Akne verantwortlich, sie kann aber ihren Verlauf negativ beeinflussen“, erklärt Dr. Uwe Büsching, Sprecher des Ausschusses Jugendmedizin vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ).

Neuere Untersuchungen weisen unter anderem darauf hin, dass es sich möglicherweise positiv auswirkt, Fisch zu essen. Vitamin-A-, Vitamin-D- und zinkreiche Nahrungsmittel haben offenbar ebenso einen schützenden Effekt.

Besonders wichtig: sanfte Reinigung

Etwa 80 Prozent der Jugendlichen bekommen Akne. „Die Behandlung der Akne hängt vom Schweregrad ab. Zu Beginn steht eine sanfte Reinigung der Haut. Das heißt, die Haut sollte weder mit herkömmlichen Seifen, noch mit grobem Peeling oder mit Alkohol gesäubert werden. Danach reichen in den meisten Fällen Salben. Nur selten müssen Heranwachsende Tabletten einnehmen, um die Pickelbildung einzudämmen und eine Narbenbildung zu verhindern“, berichtet Dr. Büsching. Teenager sollten ihren Jugendarzt auf Therapiemöglichkeiten ansprechen, sich frühzeitig qualifiziert beraten lassen und nicht unnötig leiden.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 17.10.2013
  • Autor/in: vitanet.de-np
  • Quellen: www.kinderaerzte-im-netz.de