Leistungsfähig durch gesunden Schlaf

Um tagsüber fit und leistungsfähig zu sein, spielen eine gesunde, fettarme Ernährung sowie ungestörter Schlaf eine wichtige Rolle. Weniger wichtig ist, wie lange man schläft.

Frau streckt sich. © iStock
(Bremen – 25.05.2018) Eine Studie der Jacobs University Bremen kam zu dem Ergebnis, dass die Schlafqualität die Leistungsfähigkeit stärker beeinflusst als die Schlafdauer.

Wie beeinflusst der Lebensstil die Schlafqualität?

Unzureichender Schlaf gilt gerade bei älteren Erwachsenen als Risikofaktor für eine Reihe von chronischen Erkrankungen, wie Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Probleme oder Diabetes. Allerdings ist über die Zusammenhänge zwischen Schlaf und verschiedenen Lebensstilfaktoren – beispielsweise der Ernährung – bislang wenig bekannt. Ein Team der Jacobs University Bremen erforschte daher die Wechselbeziehungen zwischen Lebensqualität und Wohlbefinden sowie Schlaf und Ernährung. „Es war und ist uns deshalb wichtig, wechselseitige Einflüsse in diesem Bereich zu erkunden. (…) Denn dass ermöglicht Empfehlungen und Maßnahmen, die wiederum die Lebensführung verbessern können.“, sagt Dr. Sonia Lippke, Professorin für Gesundheitspsychologie der Jacobs University Bremen.

Wenn der Schlaf erholsam ist, reichen sieben bis acht Stunden

An der Studie nahmen insgesamt 126 Erwachsene teil, die älter als 50 Jahre alt waren. Die Forscher untersuchten den Fettgehalt der Nahrung sowie die Schlafdauer und die Schlafqualität der Studienteilnehmer. Es zeigte sich, dass insbesondere fettreduzierte Ernährung und ein ungestörter, als gut empfundenen Schlaf, positiv auf die Leistungsfähigkeit tagsüber wirkt. Bei Untersuchungsteilnehmern, die von dieser Kombination profitierten, war die Dauer des Schlafes hingegen weniger wichtig. So gelten sieben bis acht Stunden Schlaf als ausreichend, wenn der Schlaf erholsam ist.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 25.05.2018
  • Autor/in: vitanet.de; kw
  • Quellen: Pressemitteilung der Jacobs University Bremen gGmbH vom 17.05.2018. Studie: Schlafqualität beeinflusst Leistungsfähigkeit stärker als Schlafdauer.