Spülschwamm oft wechseln

In Spülschwämmen sammeln sich viele Keime. Wann Sie Ihre Spülutensilien wechseln und welchen oft gehörten Rat Sie lieber nicht befolgen sollten.

Spülschwämme und Spüllappen © iStock
(Bonn – 25.08.2017) Egal ob es sich um Spültücher oder Topfschwämme handelt: Spätestens wenn Spülutensilien zu riechen beginnen, sollten Sie sie durch neue ersetzen. Wenn sie mehrmals täglich benutzt werden, bleiben Spülschwämme und Co. etwa eine Woche lang gebrauchstauglich. Am wenigsten schnell verkeimen sie, wenn Sie sie nach Gebrauch gründlich auswaschen und zum schnellen Trocknen an einem luftigen Platz aufhängen beziehungsweise aufbewahren.  

Wenn Sie Tücher mehrfach verwenden möchten, sollten Sie sie bei 60 Grad Celsius mit Vollwaschmittel in der Waschmaschine reinigen. Nur so lassen sich die Mengen an Bakterien und anderen Mikroorganismen so weit reduzieren, dass sich die Utensilien anschließend gut weiterverwenden lassen – zum Beispiel als Putzlappen.

Spülschwämme nicht in der Mikrowelle erhitzen

Auch wenn es ein weitverbreiteter Tipp ist: In der Mikrowelle sollten Sie Ihre Spülutensilien besser nicht erhitzen. Erstens können Lappen oder Schwämme zu brennen beginnen, wenn Sie sie zu lange erhitzen. Zweitens verringert sich dadurch vor allem nur die Anzahl der ungefährlichen Mikroorganismen, wie jetzt erstmals in einer wissenschaftlichen Untersuchung der Hochschule in Furtwangen gezeigt wurde. Die potenziellen Krankheitserreger überlebten dagegen das Erhitzen in der Mikrowelle besser und konnten sich anschließend und in größerem Maße stärker vermehren als die ungefährlichen Mikroorganismen.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 25.08.2017
  • Autor/in: vitanet.de-np
  • Quellen: Bundeszentrum für Ernährung (Ute Gomm): Spülschwämme öfter wechseln
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