Rückenfit im Büro

Wer bei seiner Arbeit hauptsächlich sitzt, hat oft mit Rückenschmerzen zu kämpfen. Tipps, wie Sie diesen Beschwerden vorbeugen können.

Frau hat Rückenschmerzen im Büro © iStock
 (Köln – 16.12.2016) Viele verbringen ihren Arbeitstag hauptsächlich im Sitzen: Täglich acht Stunden und mehr vor dem Computer sind keine Seltenheit. Wer sich zudem in der Freizeit wenig bewegt, riskiert dauerhafte Schmerzen am Bewegungsapparat – zum Beispiel am Rücken. Rückenschmerzen sind auch eine der häufigsten Ursachen für Fehltage von Arbeitnehmern. Hier finden Sie Tipps, wie Sie Rückenschmerzen vorbeugen können.

Tipp 1: Das Sitzen unterbrechen

„Als Grundregel gilt: Wer viel sitzt, sollte das Sitzen möglichst oft unterbrechen“, sagt Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung. Mehrmals pro Stunde sollte man aufstehen und – wenn möglich – im Stehen weiterarbeiten oder sich bewegen. „Ruhig öfter mal eine Besprechung stehend abhalten, anstelle einer E-Mail beziehungsweise eines Anrufs dem Kollegen im Büro zwei Türen weiter die Information persönlich übermitteln oder ein Glas Wasser aus der Küche holen“, empfiehlt der Experte. Denn Bewegung ist letztlich nicht nur für den Rücken gut, sondern auch für die gesamte Muskulatur sowie für die Gelenke und den Kreislauf.

Tipp 2: Regelmäßig die Haltung verändern

„Beim Sitzen ist es sinnvoll, seine Haltung regelmäßig zu verändern, sich mal nach vorne zu beugen, mal nach hinten zu lehnen, mal ganz aufrecht zu sitzen“, so Reuter. Kurz gesagt: Schreibtischarbeiter sollten dynamisch sitzen.

Tipp 3: Ergonomischer Arbeitsplatz

Der Arbeitsplatz muss ergonomisch ausgestattet sein. Das heißt, der Bürostuhl sollte sich in Sitzhöhe, -tiefe und -neigung verstellen lassen. Auch höhenverstellbare Armlehnen und eine dynamische Rückenlehne mit einer sogenannten Lordosenstütze – eine ergonomische Lendenwirbelstütze – sind sinnvoll. Der Schreibtisch sollte außerdem in der Höhe verstellbar sein und genügend Arbeitsfläche bieten.

Tipp 4: In der Freizeit Sport treiben

„Einen gesunden Rücken muss man sich erarbeiten. Das heißt: sich bewegen, Sport treiben – und zwar regelmäßig. Das ist die beste Prävention“, sagt Dr. Reuter. Wer längere Zeit nicht aktiv war, startet zum Beispiel mit Spaziergängen oder Nordic Walking an der frischen Luft und steigert dann langsam sein Pensum – und eventuell auch sein Tempo.

Darüber hinaus ist es ratsam, Treppen zu steigen statt den Aufzug zu nehmen oder – zumindest für kürzere Strecken – das Fahrrad anstelle des Autos zu benutzen. Wer sich nur schwerlich zu sportlicher Betätigung aufraffen kann, der findet vielleicht in einer Gruppe die nötige Motivation. Viele Vereine bieten beispielsweise Lauftreffs oder Nordic-Walking-Gruppen an. Auch Yoga-, Pilates-, Gymnastik- oder Rücken-fit-Kurse, die Übungen zur Kräftigung der Rückenmuskulatur beinhalten, können Verspannungen lösen und Schmerzen vorbeugen. Die dort erlernten Übungen sollten Sie aber möglichst auch zu Hause regelmäßig fortführen.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 16.12.2016
  • Autor/in: vitanet.de-np
  • Quellen: Pressemitteilung der DKV Deutsche Krankenversicherung: Gesund im Büro: Bewegung macht den Rücken fit
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