Tipps zur Zeitumstellung

Viele klagen nach der Zeitumstellung über Beschwerden wie Müdigkeit oder schlechte Konzentration. Wie Sie die Umstellung besser überstehen.

Hand stellt Wecker aus © Thinkstock
(Hamburg – 24.03.2016) Am Ostersonntag werden die Uhren um zwei Uhr früh um eine Stunde auf die Sommerzeit vorgestellt. Immer mehr Menschen in Deutschland leiden unter der Zeitumstellung: 29 Prozent geben an, deswegen schon einmal Probleme gehabt zu haben – fünf Prozent mehr als noch im Jahr 2013. Das zeigt eine Umfrage der Krankenkasse DAK-Gesundheit. Einzelne Betroffene haben durch die Zeitumstellung offenbar sogar massive Gesundheitsbeschwerden. Nach einer DAK-Statistik häuft sich in den drei Tagen nach der Umstellung auf die Sommerzeit die Zahl der Herzinfarkte.

Viele fühlen sich schlapp

Laut der Befragung führt die Zeitumstellung bei den meisten dazu, dass sie sich schlapp und müde fühlen – 81 Prozent haben dies schon erlebt. Zwei Drittel leiden unter Einschlafproblemen oder Schlafstörungen. Jeweils gut 40 Prozent können sich schlechter konzentrieren oder sind gereizter als sonst. Ein Viertel der Befragten kam wegen der Zeitumstellung schon zu spät zur Arbeit. Jeder Zehnte nennt depressive Verstimmungen als Folge.

So kommen Sie problemlos in die Sommerzeit

Damit Ihnen die Zeitumstellung leichter fällt, haben wir einige einfache Tipps für Sie zusammengestellt:
Grafik: Tipps zur Zeitumstellung © vitapublic GmbH

Tipp 1: Alles für den nächsten Morgen vorbereiten

Bereiten Sie bereits abends alles Notwendige für den nächsten Tag vor – zum Beispiel den Frühstückstisch oder Ihre Kleidung für den nächsten Tag. So wird der nächste Morgen stressfreier – und Sie können vielleicht sogar ein paar Minuten länger im Bett bleiben.

Tipp 2: Abends leicht essen

Verzichten Sie auf ein schweres Abendessen. Denn: Mit vollem Magen schläft es sich nicht gut. Greifen Sie abends deshalb besser zu etwas Leichtem und Vitaminreichen.

Tipp 3: Ab Nachmittag auf Kaffee, koffeinhaltigen Tee und Energydrinks verzichten

An den ersten Tagen nach der Zeitumstellung sollten Sie ab dem späten Nachmittag möglichst keine aufputschenden Getränke mehr zu sich nehmen. Kaffee, schwarzer oder grüner Tee und Alkohol können Ein-und Durchschlafprobleme verstärken.

Tipp 4: Hilfe aus der Natur nutzen

Fällt Ihnen das Einschlafen schwer? Dann können Naturheilmittel wie Baldrian oder Hopfen und Melisse als Tee, Dragees oder Tropfen helfen. Auch ein entspannendes Bad – etwa mit Lavendel – vor dem Zubettgehen fördert das Einschlafen. Synthetische Schlafmittel sind meist nicht notwendig. Diese sollten Sie nur nach Rücksprache mit dem Arzt einnehmen.

Tipp 5: Auf Mittagsschlaf verzichten und stattdessen spazieren gehen

Falls Sie tagsüber müde sind, lassen Sie in den ersten Tagen nach der Umstellung den Mittagsschlaf lieber ausfallen. Gehen Sie stattdessen eine Runde an der frischen Luft spazieren.

Tipp 6: Smartphone und Co. nicht direkt vor dem Einschlafen nutzen

Computer oder Tablet sollten direkt vor dem Schlafengehen ausbleiben: Zum einen hält Sie die Konzentration während der Bedienung wach, zum anderen verhindern die blauen Wellenlängen des Bildschirmlichts, dass Ihr Körper das Schlafhormon Melatonin ausschüttet.

Tipp 7: Morgens statt abends Sport treiben

Sport am Abend wirkt anregend – deshalb sollten Sie sich die erste Zeit nach der Zeitumstellung lieber morgens bewegen. Ein weiterer Tipp: Sollten Sie morgens nur schwer wach werden, können frische Luft oder heiß-kalte Wechselduschen den Kreislauf anregen.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 24.03.2016
  • Autor/in: vitanet.de-np
  • Quellen: Pressemitteilung der DAK-Gesundheit: Mehr Herzinfarkte nach der Zeitumstellung. DAK-Statistik untersucht Probleme wegen Sommerzeit
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