Hilfe bei trockener Nase

Viele haben vor allem im Winter mit einer trockenen Nase zu kämpfen. Warum Sie sie nicht mit normaler Hautcreme behandeln sollten.

Frau nimmt Nasentropfen © Thinkstock
(Neumünster – 19.01.2016) Vor allem jetzt im Winter – bei kalter, trockener Luft – leiden viele unter einer trockenen Nase. Diese sollte dann nicht mit normaler Feuchtigkeitscreme behandelt werden. „Die Cremes verkleben die Flimmerhärchen in der Nase, sodass der natürliche Transport des Nasensekrets nicht mehr richtig funktioniert“, warnt Dr. Michael Deeg vom Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte.

Flimmerhärchen haben Klärfunktion

Die Härchen im Naseninneren haben eine Klärfunktion: Sie transportieren Partikel wie Keime in Richtung Rachen. „Bei einer trockenen Nase ist diese Funktion beeinträchtigt und durch die Cremes verschlechtert sie sich noch zusätzlich. Auch sollten Betroffene ihr Naseninneres nicht mit normalem Wasser benetzen – das trocknet die Schleimhäute nur noch mehr aus“, erklärt der Experte. Schlimmstenfalls kann es zu Entzündungen kommen.

Spezielle Nasensalben und -sprays schaffen Linderung

Viele Menschen sind in den Wintermonaten zu Hause und im Büro ständig trockener Heizungsluft ausgesetzt, was ihre Nasenschleimhäute angreift. Schnelle Abhilfe bringen spezielle Nasensalben. Ihre Konsistenz ist so weich und flüssig, dass sie die Flimmerhärchen in der Nase nicht verkleben. Auch Nasensprays mit Kochsalz- oder Meersalzlösungen verschaffen Linderung. Einen optimalen Effekt erzielen außerdem Nasenspülungen und -duschen, die die Nasenschleimhäute nicht nur befeuchten, sondern auch Belege und Ablagerungen wegspülen.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 19.01.2016
  • Autor/in: vitanet.de-np
  • Quellen: Pressemitteilung des Bundesverbandes der Hals-Nasen-Ohrenärzte (www.hno-aerzte-im-netz.de): Trockene Nase nicht mit normaler Hautcreme behandeln
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