Tipps für die Zeitumstellung

Von Müdigkeit bis Konzentrationsprobleme – Viele haben Schwierigkeiten mit der Zeitumstellung. Tipps, wie Sie die „gestohlene Stunde“ besser verkraften.

Am Wochenende ist es wieder so weit – in der Nacht von Samstag auf Sonntag beginnt die Sommerzeit. Konkret: Am Sonntag werden die Uhren um zwei Uhr eine Stunde vorgestellt.

Sommerzeit bereitet besonders Frauen Probleme

Viele Menschen haben Probleme mit der Zeitumstellung. Laut einer Forsa-Befragung im Auftrag der DAK, haben mehr Frauen Schwierigkeiten mit der Zeitumstellung als Männer (32 zu 23 Prozent). Insgesamt klagten drei Viertel der Betroffenen über Müdigkeit, 62 Prozent über Einschlafprobleme, 36 Prozent konnten sich schlechter konzentrieren und jeder Fünfte kam zu spät zur Arbeit. Zwölf Prozent nannten die Zeitumstellung als Auslöser für depressive Verstimmungen.

Tipps: So kommen Sie problemlos in die Sommerzeit

Damit Ihnen die Zeitumstellung dieses Jahr leichter fällt, haben wir einige einfache Tipps für Sie zusammengestellt:
Zeitumstellung © vitapublic/Thinkstock

Tipp 1: Alles für den nächsten Morgen vorbereiten

Bereiten Sie schon am Abend alles Notwendige für den Tag vor, beispielsweise den Frühstückstisch, die Lunchbox für die Arbeit oder Ihre Kleidung für den nächsten Tag. So gönnen Sie sich einen stresslosen Morgen – und eventuell sogar ein paar Minuten länger im Bett.

Tipp 2: Kein schweres Abendessen

Verzichten Sie auf ein schweres Abendessen. Denn: Ein voller Magen schläft nicht gut. Essen Sie besser leicht und möglichst vitaminreich.

Tipp 3: Ab Nachmittag auf Kaffee, koffeinhaltigen Tee und Energydrinks verzichten

An den ersten Tagen nach der Umstellung sollten Sie ab dem späten Nachmittag möglichst keine aufputschenden Getränke wie Kaffee, schwarzen oder grünen Tee und Alkohol mehr trinken. Diese Getränke können Ein-und Durchschlafprobleme verstärken.

Tipp 4: Nutzen Sie die Hilfe aus der Natur

Wenn Ihnen das Einschlafen am Abend schwerfällt, können Naturheilmittel, wie Baldrian oder Hopfen und Melisse als Tee, Dragees oder Tropfen helfen. Auch ein entspannendes Bad zum Beispiel mit Lavendel vor dem Zubettgehen fördert das Einschlafen. Synthetische Schlafmittel sind meist nicht notwendig und sollten nur nach Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden.

Tipp 5: Mittagsschlaf auslassen – lieber spazieren gehen

Falls Sie tagsüber müde sind, verzichten Sie in den ersten Tagen nach der Zeitumstellung lieber auf Ihren Mittagsschlaf – besser ist ein Spaziergang an der frischen Luft.

Tipp 6: Computer, Tablet oder Handy direkt vor dem Einschlafen auslassen

Computer oder Tablet sollten direkt vor dem Schlafengehen ausbleiben – zum einen lässt Sie die Konzentration während der Bedienung wach bleiben – zum anderen verhindern die blauen Wellenlängen des Bildschirmlichts, dass der Körper das Schlafhormon Melatonin ausschüttet.

Tipp 7: Morgensport statt Abendsport

Sport am Abend wirkt anregend – verlagern Sie Ihr Sportprogramm die erste Zeit nach der Zeitumstellung lieber auf den Morgen. Ein weiterer Tipp: Sollten Sie morgens nur schwer wach werden, können frische Luft – z.B. am offenen Fenster oder heiß-kalte Wechselduschen den Kreislauf in Schwung bringen.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 25.03.2015
  • Autor/in: vitanet.de-ad
  • Quellen: Pressemitteilung der DAK: Widerstand gegen die Zeitumstellung wächst. Umfrage der DAK-Gesundheit: Mehrheit der Gegner möchte dauerhaft die Sommerzeit in Deutschland
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