Gesund durch den Winter

Sie können selbst einiges dafür tun, im Winter gesund und fit zu bleiben. Was Ihnen hilft, gut durch die kalte Jahreszeit zu kommen.

Frau pustet Schnee aus ihren Händen © Thinkstock
(Regensburg – 24.11.2015) Lange Nächte und kurze, kalte Tage: Da schränken viele die körperliche Bewegung auf ein Minimum ein – und essen dafür umso üppiger. Dabei wäre es andersherum erheblich sinnvoller: Gerade im Winter sollte man für eine gesunde Ernährung, Bewegung und damit für eine bessere Durchblutung und Anregung des Stoffwechsels sorgen. Denn in der kalten, feuchten Jahreszeit wird der Organismus anfälliger für Infektionen. Wie Sie Ihr Immunsystem stärken können und fit und gesund durch den Winter kommen.

Die richtige Lebensweise

Ihren Kreislauf können Sie mit kalt-warmen Wechselduschen auf Trab bringen. Dabei sollten Sie die Wechselduschen immer mit kaltem Wasser beenden. Auch Massagen mit Bürste oder Luffaschwamm wecken die Lebensgeister. Wer sich die Zeit für ein wenig Training am Morgen nimmt, ist den Anforderungen des bevorstehenden Tages besser gewachsen. Ein paar Runden auf dem Stepper, Laufband, Crosstrainer oder Trampolin wirken Wunder. Trainieren Sie am besten am offenen Fenster – oder zumindest in einem gut gelüfteten Raum.  

In Sachen Ernährung sollten Sie immer auf genügend Obst, Salat, Gemüse (etwa 500 Gramm pro Tag) sowie ausreichend Flüssigkeit achten. Gerade im Winter ist es wichtig, genügend zu trinken, denn die trockene Heizungsluft entzieht dem Körper Feuchtigkeit.

Die passende Kleidung

Denken Sie für den Weg ins Büro, in die Schule oder den Kindergarten an wärmende, aber atmungsaktive Kleidung. Damit Sie im Dunkeln gut sichtbar sind, sollten Sie helle Kleidung oder Reflektoren wählen. Speziell für den Sport im Freien gibt es viele moderne, hochwertige Textilien (sogenannte Funktionswäsche), die einerseits warm hält, andererseits die Feuchtigkeit von außen abweist und die von innen nach außen leitet. Inzwischen werden Unterwäsche, T-Shirts, aber auch Jacken, Mützen und Handschuhe aus diesen Materialien angeboten.

In Bewegung bleiben

Ob Sie nun am liebsten Ski fahren, eislaufen, Skilanglauf betreiben oder schlicht zu den Spaziergängern gehören: Bewegung hilft, den Winter gesund zu überstehen. Sie sorgt für eine bessere Sauerstoffversorgung und Durchblutung von Haut und Schleimhäuten, trainiert Herz und Kreislauf und regt den Stoffwechsel an. Schon ein strammer Fußmarsch auf dem Weg ins Büro oder Treppensteigen statt den Aufzug zu benutzen sind gute Ansätze.

Licht macht Laune

Auch um der Winterdepression entgegenzuwirken und sich bei Laune zu halten ist das Training im Freien geeignet. Gerade in den Wintermonaten sollten Sie häufig draußen die Sonne suchen. Besonders anfällige Menschen können sich den nötigen Lichtblick auch zu Hause verschaffen – mithilfe von speziellen, im Fachhandel erhältlichen Lampen, deren Licht über die Augen auf die Zirbeldrüse einwirkt. Dadurch werden Stoffe freigesetzt, die keine Depression aufkommen lassen.

Drinnen trainieren

Wenn Ihnen das Wetter einen Strich durch die Rechnung macht, sollten Sie auf Sport ausweichen, der in geschützten Hallen oder Fitnessstudios praktiziert werden kann. Was ist das Richtige für Sie: Spinning, Crosstrainer, Kraftgeräte oder doch lieber Aerobic in der Gruppe? Experten des Deutschen Sportärztebundes geben Tipps, wie Sie das richtige Fitnessstudio für sich finden:
  • Stellen Sie fest, ob Ihnen die Vielfalt des Angebotes im Studio zusagt. Und überzeugen Sie sich, ob die Trainingsgeräte den TÜV-Bestimmungen für gesundheitsorientierte Fitness-Anlagen entsprechen.
  • Vereinbaren Sie ein kostenloses Probetraining. Das gibt Ihnen die Gelegenheit herauszufinden, ob die Geräte Ihnen zusagen und ob die Beratung und Betreuung durch das Personal qualifiziert ist und Ihren Vorstellungen entspricht.
  • Geben Sie vor dem Probetraining an, welche Ziele Sie mit ihrem Training verfolgen. Diesen Zielvorstellungen sollte die Auswahl der Geräte und die Beratung durch den Trainer entsprechen.
  • Ältere und kranke Menschen sollten eine ärztliche Untersuchung durchführen lassen, bevor sie ins Training einsteigen – vor allem wer unter Herz-Kreislauf-, Lungen- oder Stoffwechselerkrankungen, an Problemen des Haltungs- und Bewegungsapparats oder an neurologischen Veränderungen leidet. Bitte beachten Sie: In Fitnessstudios werden auch sogenannte Eingangstests angeboten. Diese können die ärztliche Untersuchung keineswegs ersetzen. Sie dienen vielmehr zur Bestimmung der Belastbarkeit.
  • Achten Sie darauf, ob der Ablauf der sinnvollen fünf Trainingsphasen eingehalten wird: Kurze Aufwärmphase, Krafttraining mit nicht zu hoher Belastung, Ausdauertraining, Abwärmphase und Erholungsphase.
  • Falls Sie an einer chronischen Krankheit leiden, etwa an Bluthochdruck oder Rückenproblemen, sollten Sie zu Beginn darauf hinweisen. Das Training wird dann entsprechend darauf abgestimmt: Menschen mit Bluthochdruck sollten beispielsweise ein intensives Krafttraining meiden. Dagegen kann ein Ausdauertraining wie Laufen, Radfahren oder Aerobic helfen, den Blutdruck zu senken.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 24.11.2015
  • Autor/in: vitanet.de-np
  • Quellen: Pressemitteilung von obx-medizindirekt: Gesund und fit durch den Winter
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