Hilfe bei trockener Nase

Im Winter leiden viele unter einer trockenen Nase. Diese sollte nicht mit normaler Creme behandelt werden. Was stattdessen Linderung verschafft.

Frau genießt die Sonne in den Bergen © Thinkstock
(Neumünster – 17.12.2014) Viele Menschen sind in den Wintermonaten Zuhause und im Büro ständig trockener Heizungsluft ausgesetzt – und das greift Nasenschleimhäute an. Die trockene Nase sollte dann nicht mit normaler Feuchtigkeitscreme behandelt werden. Denn: „Die Cremes verkleben die Flimmerhärchen in der Nase, sodass der natürliche Transport des Nasensekrets nicht mehr richtig funktioniert", warnt Dr. Michael Deeg vom Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte.

Cremes verschlechtern den Abtransport von Keimen

Die Härchen im Naseninneren haben eine Klärfunktion: Sie transportieren Partikel wie Keime in Richtung Rachen. „Bei einer trockenen Nase ist diese Funktion sowieso schon beeinträchtigt – und durch die Cremes verschlechtert sie sich noch zusätzlich. Auch sollten Betroffene ihr Naseninneres nicht mit normalem Wasser benetzen, das trocknet die Schleimhäute nur noch mehr aus", erklärt der Experte. Schlimmstenfalls kann es zu Entzündungen kommen.

Nasensalben, Nasensprays und Nasenspülungen lindern

Schnelle Abhilfe bringen spezielle Nasensalben. Ihre Konsistenz ist so weich und flüssig, dass sie die Flimmerhärchen in der Nase nicht verkleben. Auch Nasensprays mit Kochsalz- oder Meersalzlösungen verschaffen Linderung. Einen optimalen Effekt erzielen außerdem Nasenspülungen und -duschen, die die Nasenschleimhäute nicht nur befeuchten, sondern auch Beläge und Ablagerungen wegspülen.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 17.12.2014
  • Autor/in: vitanet.de-np
  • Quellen: Pressemitteilung des Berufsverbands der Hals-Nasen-Ohrenärzte (BVHNO): Trockene Nase nicht mit normaler Hautcreme behandeln
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