Tipps zur Zeitumstellung

In der Nacht von 29. auf 30. März ist es wieder so weit: Die Uhr wird umgestellt. Und das macht vielen zu schaffen. Wie Sie die Zeitumstellung gut überstehen.

Zeitumstellung © Thinkstock
(Hamburg – 27.03.2014) In der Nacht von Samstag auf Sonntag heißt es wieder: Ran an die Uhren – um zwei Uhr wird eine Stunde vorgestellt. Und das raubt uns eine Stunde. Das hört sich zwar nicht so dramatisch an, kann unserem Körper aber ganz schön zu schaffen machen. Jeder Vierte kämpft mit den Folgen der Zeitumstellung – vor allem Frauen sind betroffen.  

Eine aktuelle Langzeitanalyse der DAK-Gesundheit zeigt auch: Die Zeitumstellung im Frühling erhöht das Risiko für einen Herzinfarkt. In den ersten drei Tagen nach der Zeitumstellung kamen 25 Prozent mehr Patienten mit Herzbeschwerden ins Krankenhaus als im Jahresdurchschnitt – und das kontinuierlich seit 2006. „Wir beobachten diese Entwicklung seit einigen Jahren“, erklärt DAK-Krankenhaus-Experte Peter Rowohlt die Datenanalyse. „Die Häufung in mehr als einem halben Jahrzehnt ist auffällig und stützt eine schwedische Studie, die zu der gleichen Beobachtung gekommen ist.“ Rowohlt vermutet als Ursache unter anderem Schlafmangel und die Änderung des Biorhythmus durch die Zeitumstellung: Die fehlende Stunde bringt den Hormonhaushalt durcheinander.

Tipps für eine gesunde Zeitumstellung:

  • Bereits ein paar Tage vor der Zeitumstellung immer etwas früher ins Bett gehen und auch die Mahlzeiten früher als gewohnt einnehmen.
  • An den ersten Tagen nach der Umstellung abends möglichst leicht essen und keine aufputschenden Getränke wie Kaffee oder Alkohol vor dem Schlafengehen trinken.
  • Wer abends unter Einschlafproblemen leidet, kann Dragees oder Kräutertees mit Baldrian, Hopfen, Johanniskraut und Melisse ausprobieren. Auch autogenes Training hilft. Schlafmittel sollten Sie nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt einnehmen.
  • Wen tagsüber die Müdigkeit plagt, der legt am besten eine kurze Pause ein. Optimal: ein kurzer Spaziergang an der frischen Luft.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 26.03.2014
  • Autor/in: vitanet.de-np
  • Quellen: Pressemitteilung der DAK-Gesundheit: DAK-Analyse: Mehr Herzinfarkte durch Zeitumstellung. Langzeitbeobachtung zeigt Anstieg der Klinikbehandlungen um 25 Prozent.
Suche nach Netzwerk- & Servicepartnern
Zertifizierung