Tipps zur Zeitumstellung

Am Wochenende ist es wieder soweit: Die Uhr wird eine Stunde zurückgedreht. Manche Menschen klagen danach über Schlafstörungen und Stimmungstiefs.

(Hamburg – 28.10.2011) Nachts um drei Uhr in Deutschland: Während sich der Großteil der Republik im Tiefschlaf befindet, schleicht sich wie in jedem Herbst die 25. Stunde in den Sonntag. Und wie in jedem Herbst, wenn die Uhr eine Stunde zurückgestellt wird, klagen viele Menschen über Probleme mit dem Biorhythmus. Die Winterzeit verstellt bei vielen auch ihre innere Uhr, sorgt für Schlafstörungen und Stimmungstiefs. Mit gesundheitlichen Problemen ist deshalb jedoch nicht zu rechnen.

Positive Erlebnisse erleichtern Zeitumstellung

Mit der geschenkten Stunde im Herbst kommen die meisten Menschen besser zurecht als mit der Verkürzung ihrer Nacht im Frühjahr. „Ob die kleine Zeitverschiebung Einfluss auf die Stimmung hat, hängt vor allem von der eigenen Einstellung ab. Wer in den Urlaub fährt, also ein positives Erlebnis damit verbindet, nimmt die Zeitverschiebung gern in Kauf“, erklärt Heiko Schulz, Psychologe bei der Techniker Krankenkasse. Im Herbst fällt es vielen Menschen dagegen schwer, sich wieder an die kälteren Temperaturen und die kürzeren Tage zu gewöhnen. Dann betrachten sie es auch als Ärgernis, wenn ihre innere Uhr durcheinander gebracht wird. Eine Forsa-Umfrage bestätigt das: Drei von zehn Befragten gaben an, dass sie in der kälteren Jahreszeit schwerer aus dem Bett kommen und sich tagsüber öfter müde fühlen.

Tageslicht hilft bei Schlafproblemen

Der Psychologe empfiehlt, sich nicht über den unvermeidlichen Saisonwechsel zu ärgern, sondern den Herbstanfang mit positiven Erlebnissen zu füllen. „Man sollte sich jetzt die Zeit für die Dinge nehmen, die die Laune heben und die vielleicht im Sommer zu kurz gekommen sind: Zuhause sein, entspannen, ein Bad nehmen oder den Hobbys nachgehen", sagt Heiko Schulz. Wem die Winterzeitumstellung tatsächlich Schlafprobleme bereitet, dem rät der Psychologe zu Bewegung im Freien, um mit Tageslicht gegen die Müdigkeit anzugehen.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 28.10.2011
  • Autor/in: vitanet.de-np
  • Quellen: Pressemitteilung der Techniker Krankenkasse
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