Gereizte Schleimhäute

Viele Menschen klagen im Winter über brennende Augen. Schuld ist häufig die trockene Heizungsluft. Regelmäßiges Stoßlüften kann helfen.

(Freiburg/Breisgau – 27.10.2011) Heizungsluft reizt die Schleimhäute. Die Folge können trockene Augen oder auch Nasenbluten sein. Außerdem machen trockene Schleimhäute angreifbarer für Erkältungen. „Um das zu vermeiden, sollten Räume nicht zu warm sein“, sagt Roland Laszig, Hals-Nasen-Ohrenarzt und Direktor der Universitäts-Hals-Nasen-Ohrenklinik in Freiburg im Breisgau.

Die Wärme der Heizung entzieht der Luft die Feuchtigkeit und trocknet dann die Schleimhäute aus. „Abhilfe schafft ein ordentlicher Luftwechsel“, erklärt der Experte. Dafür sollten Wohnung oder Büro mehrmals am Tag für jeweils fünf Minuten richtig durchgelüftet werden. Denn im Gegensatz zu einem permanent gekippten Fenster verbessert sich das Raumklima durch das Stoßlüften deutlich.

Meerwasserspray schützt vor Folgen der Heizungsluft

„Gegen die trockene Heizungsluft kann auch ein Luftbefeuchter helfen“, sagt Laszig. „Aber dann ist darauf zu achten, dass das Wasser und die Filter regelmäßig ausgetauscht werden“. Ansonsten kann das Wasser in den Luftbefeuchtern verkeimen und die Geräte zu regelrechten Krankheitsschleudern machen. „Besser ist es, auf Meerwasserspray zurückzugreifen“, empfiehlt der Experte. Wer das regelmäßig benutzt, erhält die natürliche Reinigungsfunktion der Nasenschleimhäute und schützt sich vor den Folgen der trockenen Heizungsluft.
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