Schlaganfälle vermeiden

Ein Schlaganfall kann jeden treffen – Kinder genauso wie ältere Menschen. Doch wer Risiken rechtzeitig erkennt, kann ihm vorbeugen.

Seniorenpärchen © Thinkstock
(Berlin – 10.05.2013) Der Schlaganfall hat viele Namen: Apoplex, Insult, Stroke oder Hirninfarkt. Die Durchblutungsstörung, durch die das Gehirn nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird, kann jeden treffen – Kinder genauso wie ältere Menschen. Die Folgen sind gravierend: einseitige Lähmungen, Sprach-, Schluck-, Seh-, und Gleichgewichtsstörungen sowie Bewusstseins- und Wahrnehmungsstörungen können auftreten, warnt das Infozentrum für Prävention und Früherkennung (IPF) anlässlich des heutigen „Tags gegen den Schlaganfall“.

Risikofaktoren für einen Schlaganfall

Wesentliche Risikofaktoren für einen Schlaganfall sind Bewegungsmangel, falsche Ernährung, Rauchen und übermäßiger Alkoholkonsum. Allen Faktoren ist gemein, dass sie Arteriosklerose, also Ablagerungen an den Gefäßwänden, begünstigen. Lösen sie sich, können die Pfropfen Adern im Gehirn oder Herzen verstopfen – dann droht ein Schlaganfall oder Herzinfarkt.

Risiken rechtzeitig erkennen

Werden die Risiken rechtzeitig erkannt, kann der Betroffene durch eine veränderte Lebensweise und/oder medizinische Unterstützung diesen schweren Krankheiten vorbeugen. Dem Arzt reicht dazu oft eine Blutprobe, die ihm Aufschluss über die Blutfettwerte oder die Sättigung mit der Aminosäure Homocystein gibt. Ihr wird ein Einfluss auf die Thromboseneigung und damit auf die Häufigkeit von Herzinfarkten und Schlaganfällen zugeschrieben.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 10.05.2013
  • Autor/in: vitanet.de-np
  • Quellen: Infozentrum für Prävention und Früherkennung (IPF)
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